(mb) Nach dem Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft an der
Königsstraße vom Freitagabend dauern die Ermittlungen der Polizei an.
Bislang liegen den Ermittlern keine konkreten Hinweise auf
Tatverdächtige vor. Zur Spurenauswertung und Unterstützung der
Ermittlungen wurde auch das Landeskriminalamt eingeschaltet.
Am Freitag hatten drei unbekannte Täter den allein in seinem
Geschäft anwesenden Juwelier (54) überwältigt und gefesselt. Sie
hatten zahlreiche Schmuckgegenstände in mitgebrachte Taschen gepackt
und das Geschäft nach wenigen Minuten wieder verlassen.
Die drei Täter sind laut Zeugenaussagen um kurz vor 19 Uhr aus dem
Geschäft gekommen und im normalen Tempo in Richtung Kisau gegangen.
Einer trug einen Rucksack, ein anderer hatte eine Sporttasche über
die Schulter gehängt.
Die Personenbeschreibungen der 25 bis 30 Jahre alten und 170 bis
180 cm großen Tatverdächtigen:
Täter 2: schlank, schwarze Jacke mit Kapuze, schwarze
Baseballkappe, verwaschene hellblaue Jeans, schwarze Sportschuhe mit
weißen Schrägstreifen, dunkler Rucksack
Täter 3: schlank, bräunliche Kapuzenjacke mit breiten weißen
Streifen auf den Armen sowie weißer Brustaufschrift, dunkle
zerschlissene Jeans, Mütze mit Schirm und herunter geklappten
Ohrenklappen, weiße Sportschuhe, schwarze Sporttasche.
Die Täter hatten das Opfer auf deutsch angesprochen, unterhielten
sich aber in einer unbekannten Sprache, die als russisch oder ost-
bzw. südosteuropäischen Sprache bezeichnet wurde.
Die Polizei sucht weiter nach Zeugen, denen die drei
Tatverdächtigen vor oder nach der Tat aufgefallen sind. Es ist nicht
auszuschließen, dass die Täter ein Fahrzeug für die weitere Flucht
benutzt haben. Sie können sich auch getrennt und unterschiedliche
Fluchtwege und Fluchtmittel benutzt haben.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05251/
3060 entgegen.
Kreispolizeibehörde Paderborn
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Riemekestraße 60-62
33102 Paderborn
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