Wohnungseinbruch an der Bahnhofstraße - Ratingen - 1009215
Am Montagabend des 27.09.2010, in der Zeit
zwischen 17.30 Uhr und 22.30 Uhr, nutzten ein oder mehrere bislang
unbekannte Straftäter die Abwesenheit der Bewohner, um in die
Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses an der Bahnhofstraße im
Ratinger Ortsteil Hösel einzudringen. Dazu verschaffte man sich
widerrechtlich Zutritt zum rückwärtigen Gartenbereich, wo die
Terrassentüre mit Werkzeuggewalt geöffnet wurde, an welcher man
vorhandene zusätzliche Sicherungen beim Verlassen der Wohnung leider
nicht aktiviert hatte. Nach dem Einstieg wurden nahezu alle Räume der
Wohnung betreten und durchsucht. Als der oder die Täter den Tatort
schließlich wieder über den Einstiegsweg verließen und dabei von
Nachbarn scheinbar genauso unbemerkt blieben wie beim Eindringen,
verschwand gleichzeitig Schmuck der Geschädigten in noch nicht genau
bekanntem Gesamtwert.
Bisher liegen der Ratinger Polizei noch keine konkreten Hinweise
auf den oder die Täter vor. Maßnahmen zur Spurensicherung wurden
veranlasst, ein Strafverfahren eingeleitet. Sachdienliche Hinweise zu
verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder sonstigen Beobachtungen, die
in einem Tatzusammenhang stehen könnten, nimmt die Polizei in
Ratingen, Telefon 02102 / 9981-6210, jederzeit entgegen.
Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann
folgende Ratschläge zum Einbruchschutz:
1.
Schützen Sie Ihre Türen und Fenster mit zusätzlichen Sicherungen.
Geprüfte Einbruch hemmende Beschläge in Kombination mit
verschließbaren Griffen erhöhen den Einbruchschutz erheblich.
2.
Mit Zeitschaltuhren verbundene Lampen, die sich insbesondere in der
Dunkelheit der Vorabend- und frühen Abendstunden trotz Abwesenheit
der Bewohner automatisch ein- und ausschalten, täuschen deren
Anwesenheit vor und schrecken damit Einbrecher ab.
3.
Einen guten Einbruchschutz bietet die soziale Kontrolle einer
funktionierenden, wachsamen Nachbarschaft. Sprechen Sie im Haus oder
in der Nachbarschaft auftretende unbekannte Personen an und fragen
Sie, ob sie behilflich sein können. Damit holen Sie vermeintliche
Straftäter schon im Vorfeld geplanter Straftaten aus ihrer gewollten
Anonymität und signalisieren diesen ein hohes Risiko der
Wiedererkennung und Identifizierung. Melden Sie verdächtige Personen,
Fahrzeuge und Beobachtungen unverzüglich an die Polizei.
4.
Weitere Informationen zum Thema erhalten Interessierte bei der
Dienststelle Kriminalprävention/Opferschutz unter der Rufnummer 02104
/ 982-8400.
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