Montagnachmittag (15.25 Uhr) wurde ein
69-jähriger Mann aus Hellenthal im Parkhaus Entenpfuhl Opfer eines
versuchten Raubüberfalls. Dem Mann waren bei Annäherung ans Parkhaus
zwei verdächtige Personen aufgefallen, die offensichtlich den
Eingangsbereich beobachteten. Deshalb betrat er das Parkhaus erst,
als weitere Personen ins Parkhaus gingen. Nachdem er sein Parkticket
am Automaten bezahlt hatte, stieg er in seinen Pkw ein. Plötzlich
rannte eine männliche Person auf sein Auto zu und riss die Fahrertüre
auf. Der Täter schlug dem Mann mit der Faust ins Gesicht und zog ihn
teilweise aus dem Auto heraus. Er versuchte, die Geldbörse des Opfers
zu entwenden, die sich in einer verschlossenen Jackentasche befand.
Als der Mann um Hilfe schrie, wurden die
anderen Personen, die mit ihm das Parkhaus betreten hatten auf den
Vorfall aufmerksam. Als sie dem Mann zu Hilfe eilten, ließ der Täter
vom Opfer ab und flüchtete ohne Beute in Richtung Kapellenstraße.
Personenbeschreibung: männlich, ca. 175-180 cm groß, kräftige Statur,
ca. 25-30 Jahre alt, schwarze Haare, am Hinterkopf mit Gummiband zu
einem kleinen Zopf zusammen gebunden, ungepflegte Erscheinung, er
trug eine dunkelrote Jacke und eine blaue Jeanshose. Hinweise bitte
an die Polizei Euskirchen unter Tel. 02251/799-585.
Durch das beherzte Eingreifen der Zeugen konnte Schlimmeres
verhindert werden. Dieser Fall zeigt eindrucksvoll die abschreckende
Wirkung auf Gewalttäter, wenn Zeugen eingreifen. Dieses Verhalten
wurde noch vor einer Woche auf einer Veranstaltung in Olef unter dem
Thema "Zivilcourage" gefordert. "Handy raus und die 110 wählen", so
dort die Aussage von Kriminalhauptkommissar
Hauptmann, " das kann schon ausreichen um einen Täter in die
Flucht zu schlagen und so die Folgen für das Opfer zu verringern.
Auch wenn Zeugen nicht eingreifen können, sollen sie Vorfälle der
Polizei melden, da jeder Hinweis zur Aufklärung von Straftaten
beiträgt."
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