Am Abend des 27.09.2010 wurde einem Passanten im
Nürnberger Stadtteil Tafelhof vermeintlich echter Goldschmuck
angeboten. Der Angesprochene schöpfte Verdacht und alarmierte die
Polizei.
Gegen 23.30 Uhr sprach ein 36-jähriger, in Belgien wohnhafter Mann
einen 25-jährigen Passanten auf der Straße an und bot ihm zwei Ketten
zum Verkauf an. Dabei äußerte der Beschuldigte, dass es sich hierbei
um 50 Gramm echten Goldes handele. Der Zeuge, der Zweifel an einem
Straßenverkauf von Goldschmuck hatte, alarmierte die Polizei. Eine
Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte konnte den
Mann festnehmen. Die mitgeführten Gegenstände entpuppten sich als
Modeschmuck.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird der
36-Jährige dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage
vorgeführt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Warenbetruges wurde
eingeleitet.
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