Mindestens 160 Einbrüche im Raum
Pulheim, Bergheim und Frechen können einer 19-köpfigen 
Einbrecherbande nachgewiesen werden.

   Die Männer im Alter von 17 bis 28 Jahren sind teilweise "alte 
Bekannte" bei der Polizei. Sie wurden bereits im Jahre 2008 mit mehr 
als 150 Einbrüchen in ...

28.09.2010

Ermittlungserfolg der Polizei


Mindestens 160 Einbrüche im Raum
Pulheim, Bergheim und Frechen können einer 19-köpfigen
Einbrecherbande nachgewiesen werden.

Die Männer im Alter von 17 bis 28 Jahren sind teilweise "alte
Bekannte" bei der Polizei. Sie wurden bereits im Jahre 2008 mit mehr
als 150 Einbrüchen in Verbindung gebracht. Nach dem damaligen
Ermittlungserfolg (Pressekonferenz erfolgte am 13.06.2008) kehrte
etwas Ruhe ein, weniger Einbrüche wurden verübt. Die Personen saßen
längere Zeit in Untersuchungshaft. Mitte 2009 wurden sie verurteilt.
Die Ruhe blieb bis Anfang 2010, von da an nahmen die Einbrüche wieder
zu.
Kioske, Gaststätten, Arztpraxen, Kindergärten, Pfarrheime,
Büchereien, Vereinsheime und andere soziale Einrichtungen wurden
aufgebrochen. Die Täter hatten es auf Geld und Elektronik-Geräte (zum
Beispiel Laptops) abgesehen.
In wechselnder Besetzung begingen die Männer unterschiedlichster
Nationalitäten die Einbrüche. Im Juni erfolgte die Festnahme eines
17-Jährigen. Danach konnten erste gezielte Ermittlungen gegen die
Personen aus Pulheim eingeleitet werden.
Sechs Männer im Alter von 17 Jahren, sieben 18-Jährige und drei
19-Jährige gehören dem Personenkreis an. Außerdem jeweils ein 21-,
ein 22- und ein 28-Jähriger machen -bisher- die Gang komplett.
Alle zusammen richteten bei den Einbrüchen mindestens 160.000 Euro
Sachschaden an. Sie erbeuteten Gegenstände und Geld in Höhe von cirka
70.000 Euro. (Wobei sie beim Hehler für die Gegenstände nur
Bruchteile des Marktwertes erhielten.) Das Geld gaben die Männer für
den Kauf von Rauschgift, Spielhallen- und Bordellbesuche aus. Der
Staatsanwalt für den Ort beantragte in dem beim Regionalkommissariat
Bergheim geführten Ermittlungsverfahren insgesamt fünf
Untersuchungshaftbefehle.

Diese wurden vom Amtsrichter erlassen, wobei zwei unter Auflagen


nicht angetreten werden mussten (so genannte Haftverschonungen). Ein
sechster Tatverdächtiger dieser insgesamt 19 Personen umfassenden
Tätergruppe wurde im Stadtgebiet Köln nach einen schweren Fall des
Diebstahls und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz von der
Kölner Polizei festgenommen. Auch er sitzt in Untersuchungshaft.
Die Täter waren in ihren Vernehmungen größtenteils geständig und die
Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Unter anderem laufen sie
noch gegen einen Hehler/Dealer, der die Täter auch mit
Betäubungsmitteln bezahlte.

Die Anzahl der Geschäftseinbrüche in Pulheim und im angrenzenden
Bergheim sind seit kurzem fast ganz zurück gegangen.




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Abteilung Gefahrenabwehr/Strafverfolgung
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Fax: 02233- 52 -  3309                                              
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