Am 28.09.2010 gegen 16.15 Uhr wurde die 
Bundespolizei über spielende Kinder im Gleis alarmiert. Ein 
Triebfahrzeugführer hatte auf der Bahnstrecke Neumünster - Hamburg im
Bereich Neumünster Faldera bereits angehalten und die Steinreste 
beseitigt.

   Die Streife der Bundespolizei suchte den S ...

29.09.2010

Neumünster - Kinder legen Schottersteine auf Gleise


Am 28.09.2010 gegen 16.15 Uhr wurde die
Bundespolizei über spielende Kinder im Gleis alarmiert. Ein
Triebfahrzeugführer hatte auf der Bahnstrecke Neumünster - Hamburg im
Bereich Neumünster Faldera bereits angehalten und die Steinreste
beseitigt.

Die Streife der Bundespolizei suchte den Streckenabschnitt ab und
konnte zwei Kinder im Alter von 10 und 11 Jahren feststellen. Sie
gaben auf Befragen zu, die Steine auf die Gleise gelegt zu haben.

Nach eingehender Belehrung über die Gefahren im Bahnbereich wurden
die Jungen an die Erziehungsberechtigten übergeben. Die Bahnstrecke
konnte um 17.00 Uhr wieder frei gegeben werden. Sechs Züge erhielten
Verspätungen.

Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang nachdrücklich auf
die Gefahren im Bahnbereich hin. Das Betreten der Bahngleise ist
lebensgefährlich. Die modernen Züge sind schneller und leiser
geworden, man hört die Züge erst sehr spät. Die Züge haben bei einer
Geschwindigkeit von 120 km/h einen Bremsweg von ca. 1 km. Beim
Aufenthalt im Gleisbereich bringen die Personen nicht nur sich selbst
in Lebensgefahr, sondern durch die eingeleitete Schnellbremsung
können auch Reisende im Zug erheblich verletzt werden. Werden auf die
Gleise gelegte Steine vom Zug überfahren, so werden diese zerquetscht
und scharfkantige Splitter mit großer Wucht zur Seite
weggeschleudert.




Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Hanspeter Schwartz
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