Immer noch verzichten viele Fahrer und 
Beifahrer im gewerblichen Güterverkehr darauf den Gurt anzulegen. Sie
verschenken damit ein wichtiges Sicherheitselement, denn bei drei von
vier schweren Unfällen kann der Gurt die Verletzungen der 
LKW-Insassen vermindern oder gar vermeiden.
Viele Fahrer s ...

29.09.2010

"Hat's geklickt?" Aktionstage der Verkehrssicherheitsberatung des Polizeipräsidiums Münster auf der BAB 1 Münsterland Ost


Immer noch verzichten viele Fahrer und
Beifahrer im gewerblichen Güterverkehr darauf den Gurt anzulegen. Sie
verschenken damit ein wichtiges Sicherheitselement, denn bei drei von
vier schweren Unfällen kann der Gurt die Verletzungen der
LKW-Insassen vermindern oder gar vermeiden.
Viele Fahrer stellen die Notwendigkeit der Gurtbenutzung in Frage,
weil sie seine Wirkung nicht kennen. 44 % schnallen sich nicht an
weil es unbequem ist und 22 % behaupten, sie fühlen sich sicherer
ohne Gurt.
Vor diesem Hintergrund führt die Verkehrssicherheitberatung vom
Polizeipräsidium Münster von Montag, 4. Oktober bis Donnerstag, 7.
Oktober 2010 eine Aktionswoche unter dem Motto "Hat's geklickt?" an
der A 1, auf der Rast- und Tankanlage "Münsterland-Ost" durch.
Gemeinsam mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat e.V. und der
Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen wird auf der Rast- und
Tankanlage "Münsterland - Ost" ein Überschlagsimulator
bereitgestellt, in dem ein seitliches Umstürzen bzw. ein Überschlag
eines LKW die Wirkung des serienmäßigen Dreipunkt Sicherheitsgurtes
unmittelbar erlebbar macht. Die üblicherweise in der Praxis
gleichzeitig stattfindende Vorwärtsbewegung bleibt dabei zwar
unberücksichtigt, wird aber in einem LKW-Gurtschlitten simuliert.
Diese Erlebnisse verändern bei vielen Fahrern die Einstellung zum
Sicherheitsgurt. Viele sind nach der Simulation nachdenklich und
bereit, über das eigene Verhalten nachzudenken.

Fakten:
Europaweit stellt, neben der Überschreitung von
Geschwindigkeitsbegrenzungen, das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes
im Falle eines Verkehrsunfalls das höchste Verletzung- und
Tötungsrisiko dar!

Das Tötungsrisiko nicht angeschnallter Personen auf der Autobahn
ist 24 Mal höher als bei angeschnallten Personen!



Ein Aufprall mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h ist mit einem
Sprung von einem 5m-Brett in ein leeres und 1,30 m tiefes
Schwimmbecken vergleichbar!

Zur Berichterstattung laden wir am Montag, den 04.10.2010 um 13.00
Uhr herzlichst ein!

Für weitere Informationen und eventuelle Terminabsprachen steht
Ihnen
PHK Thomas Wellers, Verkehrsicherheitsberater der Direktion Verkehr,
T. 0251-275-1523 gern zur Verfügung.

Verfasser: Thomas Wellers





Evelin Kösters
Pressestelle
Telefon 0251-275-1010
Email Evelin.koesters@polizei.nrw.de




Firma: Polizei M

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: POL-MS
Stadt: Münster / BAB 1


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