Wenn Polizeibeamte zu einem Einsatz gerufen 
werden, setzen sie oft das eigene Leben für andere ein. Dass sie 
dabei selbst auch verletzlich sind, passt scheinbar nicht ins 
Berufsbild der Polizisten. Die Rollenerwartung scheint klar: 
Ordnungshüter sind professionell, stark und jeder Situation 
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29.09.2010

Einladung!
Zwischen Unglücksfällen und zunehmender Gewalt:
Wer hilft eigentlich traumatisierten Polizeibeamten?


Wenn Polizeibeamte zu einem Einsatz gerufen
werden, setzen sie oft das eigene Leben für andere ein. Dass sie
dabei selbst auch verletzlich sind, passt scheinbar nicht ins
Berufsbild der Polizisten. Die Rollenerwartung scheint klar:
Ordnungshüter sind professionell, stark und jeder Situation
gewachsen. Dennoch, nach Extremsituationen beispielsweise 2008 dem
Businferno auf der Autobahn 2 bei Hannover oder 2010 der
Bombenexplosion in Göttingen ist manches Mal das Leben eines Beamten
nicht mehr dasselbe. Die Person ist nicht mehr dieselbe. Belastende
Ereignisse können krank machen. Seit zehn Jahren verfügt die Polizei
in Niedersachsen über eine gut vernetzte Einrichtung, die hilft. Die
Rede ist von den Regionalen Beratungsstellen (RBS), die in allen
sechs Flächenpolizeidirektionen, dem Landeskriminalamt Niedersachsen
sowie der Zentralen Polizeidirektion als Anlaufstellen für
Beschäftigte in einer persönlich belastenden Krisensituation zur
Verfügung stehen. Dort arbeitende Spezialisten werden um
Unterstützung ersucht - von den Betroffenen selbst oder von deren
Vorgesetzten. Sie werden aber auch selbst aktiv und bieten Hilfe an.
Die dezentral organisierten RBS selbst werden fachlich unterstützt
vom Sozialwissenschaftlichen Dienst (SWD) in der Zentralen
Polizeidirektion. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann nimmt
am kommenden Montag das "junge" Jubiläum zum Anlass, sich im Rahmen
eines Empfangs persönlich bei den RBS-Angehörigen für das Engagement
der zurückliegenden Jahre zu bedanken und mit ihnen ins Gespräch zu
kommen. Im Anschluss daran findet

am Montag, 4. Oktober 2010 um 10.45 Uhr

auf dem Gelände der Zentralen Polizeidirektion, Tannenbergallee
11, 30163 Hannover im Gebäude J, Raum 103

mit dem Minister ein Pressegespräch statt, zu dem wir Sie herzlich


einladen. Neben Uwe Schünemann stehen für Sie Achim Grube, Leiter des
SWD, und zwei Berater aus den RBS als Ansprechpartner zur
Verfügung./wo/ham




Rückfragen bitte an:

Zentrale Polizeidirektion
- Pressestelle -
Sabine Hoffmann
0511/9695-1010
pressestelle@zpd.polizei.niedersachsen.de




Firma: Landesbereitschaftspolizei Hannover

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: LBP-H
Stadt: Hannover


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