(1854) Betrug mittels Urkundenfälschung - Zeugenaufruf
Bislang unbekannte Täter gelangten in einer
Bank in Weißenburg in den Besitz von Überweisungsträgern. Durch
Fälschung dieser Dokumente versuchten sie, eine Gutschrift auf ein
Konto im Ausland zu veranlassen.
Nach bisherigen Erkenntnissen warf eine 51-jährige Frau aus dem
Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen am 18.09.2010 (Samstag) eine
Überweisung in den dafür vorgesehen Kasten im Foyer der Bank. Am
27.09.2010 (Montag) bemerkte eine aufmerksame Angestellte des
Geldinstituts mögliche Fälschungsmerkmale auf dem Dokument. Wenig
später wurde die Polizei verständigt.
Tatsächlich stellte sich heraus, dass der Überweisungsträger der
51-Jährigen verfälscht worden war. So sollten über 12.000 Euro auf
ein Konto im europäischen Ausland überwiesen werden.
Ermittlungen erbrachten bisher, dass offensichtlich zwei Männer am
Abend des 19.09.2010 (Sonntag) einen oder mehrere Überweisungsträger
mit technischen Hilfsmitteln aus dem Kasten "fischten". Am Spätabend
des 25.09.2010 (Samstag) wurde durch einen Tatverdächtigen ein
solcher Beleg wieder zurück in den Kasten geworfen.
Die beiden Männer können wie folgt beschrieben werden:
Beide sind etwa 30 - 40 Jahre alt, ca. 180 cm groß und haben eine
dunkle Hautfarbe. Sie trugen einen dunkelfarbenen Anzug mit Krawatte.
Sie hatten ein gepflegtes Erscheinungsbild. Auf den Mann, der am
25.09.2010 den Vorraum der Bank betrat, trifft genannte Beschreibung
ebenfalls zu.
Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Ansbach sucht Zeugen, die
Angaben zu dem Sachverhalt machen können bzw. verdächtige Personen
oder Fahrzeuge in Bezug auf den Sachverhalt beobachtet haben.
Bislang wurden bei der Polizei keine weiteren ähnlich gelagerten
Fälle in Weißenburg und dem Umland bekannt bzw. angezeigt. Eventuelle
Geschädigte bzw. Banken, die von derartigen Urkundenfälschungen
Kenntnis erlangt haben, werden gebeten, Anzeige zu erstatten.
Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken nimmt Hinweise rund um die
Uhr unter der Telefonnummer (0911) 2112-3333 entgegen.
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