Am gestrigen Dienstag haben die in diesem Raubfall 
ermittelnden Beamten des Kommissariats K 11 der Kasseler Kripo einen 
21 Jahre alten Mann aus dem nördlichen Landkreis Kassel festgenommen.
Er steht im dringenden Verdacht, am vergangenen Samstagabend gegen 
20.00 Uhr einen Getränkemarkt in Ahna ...

29.09.2010

Folgemeldung zu Raubüberfall auf Getränkemarkt in Ahnatal-Weimar:
Tat geklärt; Richter erließ Haftbefehl gegen 21-jährigen Tatverdächtigen


Am gestrigen Dienstag haben die in diesem Raubfall
ermittelnden Beamten des Kommissariats K 11 der Kasseler Kripo einen
21 Jahre alten Mann aus dem nördlichen Landkreis Kassel festgenommen.
Er steht im dringenden Verdacht, am vergangenen Samstagabend gegen
20.00 Uhr einen Getränkemarkt in Ahnatal-Weimar überfallen zu haben.

(Sehen Sie dazu auch unsere Pressemeldung vom Sonntag, 26.
September, 4.58 Uhr)

Im Rahmen ihrer umfangreichen Ermittlungen waren die Kripobeamten
auf die Spur des 21-Jährigen gekommen. Er wird verdächtigt, am
vergangenen Samstag den Angestellten des Weimarer Getränkemarktes mit
einem Küchenmesser bedroht zu haben. Der maskierte Täter hatte dabei
die Eingangstür in dem Moment aufgedrückt als das Opfer den Laden
schließen wollte. Unter Vorhalt des Messers forderte er dann von dem
Angestellten die Herausgabe der Tageseinnahmen. Mit seiner Beute,
mehreren hundert Euro, war er anschließend zu Fuß in Richtung
Ortsmitte geflüchtet.

Bei der Durchsuchung der Wohnräume des 21-Jährigen fanden die
Ermittler die bei der Tat getragene dunkle Maske mit Sehschlitzen und
einer Mundöffnung. Erst danach, vorher hatte er eine Tatbeteiligung
vehement bestritten, gestand der Festgenommene in seiner Vernehmung,
den Raubüberfall verübt zu haben.

Auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft wurde der 21-Jährige
heute dem Haftrichter beim Amtsgericht Kassel vorgeführt. Der erließ
gegen den Tatverdächtigen einen U-Haftbefehl. Anschließend wurde er
in die Justizvollzugsanstalt nach Wehlheiden gebracht.

Sabine Knöll

Kriminalhauptkommissarin 0561 - 910 1020


ots Originaltext: Polizeipräsidium Nordhessen

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