Kassel:
Fußball-Regionalliga-Begegnung KSV Hessen Kassel vs. Darmstadt 98 am kommenden Samstag: Kasseler Polizei greift auf bewährtes Einsatz- und Parkplatzkonzept zurück
Am kommenden Samstag findet die
Regionalliga-Begegnung zwischen den Fußballvereinen KSV Hessen Kassel
und SV Darmstadt 98 statt. Das Spiel gegen die Südhessen gehört zu
den aus polizeilicher Sicht sogenannten Risikospielen, die einer
besonderen polizeilichen Präsenz bedürfen. Die Kassler Polizei greift
dabei auf die in der Vergangenheit bewährten Konzepte zurück. Auch
der Parkplatzsituation kommt eine besondere Bedeutung zu.
Die Beamten der Polizeidirektion Kassel, die mit der
Einsatzplanung betraut sind, rechnen mit ca. 7.000 Zuschauern. Etwa
600 davon werden aus Darmstadt erwartet. Die südhessischen Fans
reisen mit Bussen, Pkws und der Bahn zum Spiel an. Die Kasseler
Polizei rechnet mit ca. 100 - 150 Fans des KSV Hessen Kassel und ca.
50 - 70 Fans des Darmstadt 98, die als sogenannte Problemfans gelten.
"Auf diesen liegt auch diese Saison wieder der Hauptaugenmerk bei dem
kommenden Hessenderby", so der Polizeiführer des Einsatzes und Leiter
der Polizeidirektion Kassel, Polizeidirektor Uwe Papenfuß. Direktor
Papenfuß weiter: "Das Einsatzkonzept sieht insbesondere vor, dass der
Gros der Zuschauer, die aus Liebe zum Fußball ins Auestadion kommen
werden, einen ruhigen und friedlichen Fußballnachmittag genießen
können".
Um die Sicherheit für alle Fußballinteressierten zu gewährleisten,
weist die Kasseler Polizei auf die besondere Parksituation am
Spieltag hin. Der Großraumparkplatz zwischen Eissporthalle und
Damaschkestraße wird bereits ab Samstagmorgen nur für
Einsatzfahrzeuge und Inhabern von VIP-Karten frei sein.
Behindertenparkplätze werden ersatzweise im Bereich der Menzelstraße
in der Nähe der Eingänge zur Nord- und Osttribüne eingerichtet. Auch
die Kassenhäuschen für den Eintrittskartenverkauf sind dort geöffnet,
so dass die Zuschauer, die von der Kasseler Innenstadt aus anreisen,
schnell und unkompliziert ins Stadion gelangen können. Zudem wird
darauf hingewiesen, dass unmittelbar vor, während und nach dem Spiel
der Durchgang zwischen Eissporthalle und Auestadion gesperrt sein
wird, um ein Aufeinandertreffen der rivalisierenden Fangruppen bei
der An- und Abreise zu unterbinden.
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