Nachmeldung des Polizeipräsidiums Südosthessen vom Donnerstag, 30.09.2010
- Presseinfo des Main-Kinzig-Kreis: 2.000 Euro Belohnung nach Vandalismus in Schule ausgelobt -
Bereich Main-Kinzig
Presseinformation des Main-Kinzig-Kreis - Maintal
(hf) Nachfolgend veröffentlichen wir eine Presseinformation des
Main-Kinzig-Kreises. In dieser Sache hatten wir bereits berichtet.
Wir bitten um Beachtung:
"Einstein-Gymnasium Maintal: Kreis setzt Belohnung aus
Main-Kinzig-Kreis. Zum wiederholten Male sind bislang unbekannte
Täter in das Albert-Einstein-Gymnasium in Maintal-Bischofsheim
eingebrochen und haben eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Die
Einbrecher suchten - wie bereits berichtet - in der Zeit zwischen
Freitag, 24. September, 17.45 Uhr, und Montag, 27. September, 6.55
Uhr, die Schule heim und richteten nach ersten Schätzungen des
Schulträgers einen Schaden in Höhe von rund 40.000 Euro an.
Im Zuge der Ermittlungen hat der Main-Kinzig-Kreis als Eigentümer
des Schulgebäudes nun eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro
ausgesetzt. Das Geld wird ausgezahlt für sachdienliche Hinweise, die
zur Ergreifung des Täters oder der Täter führen. Zeugen, die etwas
Verdächtiges bemerkt haben, können sich mit der Polizei unter Telefon
06181-100123 in Verbindung setzen.
Bereits zum vierten Mal in diesem Jahr ist das
Albert-Einstein-Gymnasium Gegenstand von Vandalismus geworden. Auch
beim Einbruch vom Wochenende ließen die Täter ihrer Zerstörungswut
freien Lauf. In einem Zimmer verstopften sie den Abfluss, drehten den
Wasserhahn auf und setzten es unter Wasser. Weitere Büros in der
Schule wurden mit roher Gewalt aufgebrochen, aus Schränken rissen die
Unbekannten Aktenordner und verteilten deren Inhalt auf dem Fußboden.
Mehrere Computer und Bildschirme wurden demoliert. In einem
Gebäudekomplex versprühten sie Löschschaum und machten damit einige
Räume vorübergehend unbenutzbar.
Als Folge der wiederholten Verwüstungen wird der Main-Kinzig-Kreis
als Schulträger in dem Gebäude der Einstein-Schule und in weiteren
Schulen Einbruchmeldeanlagen installieren. Die Planungen für die
entsprechende Ausstattung der Schulen haben bereits begonnen.
Die Ermittlungsbehörden weisen darauf hin, dass die Zuerkennung
dieser von privater Seite ausgesetzten Belohnung nicht im Ermessen
von Polizei und Justiz liegt."
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