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Mehrere Einreisen verweigert - Bundespolizei zieht Führerschein ein und weist Personen zurück

ID: 1841864

(ots) -
Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Montag (26. Februar) bei
Kontrollen auf der A8 und der A93 fünf Männer festgenommen. Drei von
ihnen wurden nach Österreich zurückgewiesen. In einem Fall ist der
Führerschein abgenommen worden.

Nahe Bad Aibling stoppten die Bundespolizisten einen Pkw mit
rumänischen Kennzeichen. Am Steuer saß ein 23-jähriger Rumäne, der
sich ordnungsgemäß ausweisen konnte. Bei der Überprüfung seiner
Personalien stellte sich jedoch heraus, dass er von der
Staatsanwaltschaft Offenburg gesucht wurde. Laut Haftbefehl hatte der
Mann wegen einer begangenen Verkehrsunfallflucht eine Geldstrafe in
Höhe von 750 Euro zu zahlen. Dank der finanziellen Unterstützung
eines verständigten Bekannten gelang es dem rumänischen
Staatsangehörigen, seine Justizschulden zu begleichen. Mit seinem
Auto durfte er aber dennoch nicht weiterfahren. Von der Offenburger
Staatsanwaltschaft war die Entziehung seiner Fahrerlaubnis angeordnet
worden. Nachdem der Rumäne seinen Führerschein abgegeben hatte,
konnte er seine Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortsetzen.

Ein 25-jähriger Ägypter und ein 37-jähriger Tunesier durften sich
hingegen nicht für öffentliche Verkehrsmittel entscheiden. Sie waren
ursprünglich als Mitfahrer in einem Auto, das in Italien zugelassen
war, unterwegs. Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt im Land
hatten sie, wie die Beamten in der Kontrollstelle auf Höhe
Kiefersfelden feststellten, nicht dabei. Nachdem sie wegen versuchter
unerlaubter Einreise angezeigt worden waren, wurden sie von der
Bundespolizei nach Österreich zurückgebracht und unmittelbar der dort
zuständigen Polizei überstellt. Auch einen 20-Jährigen aus dem Kosovo
wiesen die Bundespolizisten nach Österreich zurück, da er ohne die
erforderlichen Papiere einreisen wollte. Seinen Fahrer, ein




24-jähriger Landsmann mit einer deutschen Aufenthaltsgenehmigung,
zeigte die Rosenheimer Bundespolizei wegen Beihilfe zur versuchten
illegalen Einreise an. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen
konnte er ohne seinen Begleiter weiterfahren.




Rückfragen bitte an:

Rainer Scharf (MSc)
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea(at)polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf über 200
Bahnkilometern und in etwa 50 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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Datum: 27.02.2018 - 12:48 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Bundespolizeidirektion München
Stadt:

Bad Aibling / Kiefersfelden



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