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Folgemeldung 3:

Tötungsdelikt bei Trendelburg-Eberschütz:

Einjähriger Junge schwebt weiterhin in Lebensgefahr

ID: 251219

(ots) - (Sehen Sie auch unsere gestrigen Pressemeldungen:
"Erstmeldung: "4-Jährige getötet; 1-Jähriger schwebt in Lebensgefahr;
Vater nahm sich das Leben"; "Polizei erhofft sich Hinweise auf grünen
Ford Escort mit Kasseler Kennzeichen" sowie "Abschiedsbriefe gefunden
- Mädchen wurde offenbar gewaltsam ertränkt")

Bei dem Tötungsdelikt im Bereich Trendelburg - Eberschütz gibt es
bislang noch keine weiteren Erkenntnisse zu dem Sprengsatz mit dem
sich der 52-Jährige das Leben nahm, nachdem er seine Tochter ertränkt
und das selbe bei seinem einjährigen Sohn versucht hatte. Die
dahingehenden Ermittlungen der Sprengstoffsachverständigen des
Landeskriminalamtes in Wiesbaden dauern an. Den Jungen, der bei der
Tatausübung vermutlich bewusstlos wurde, hatte der 52-Jährige
offenbar in der Annahme, er sei ebenfalls tot, zusammen mit der
Vierjährigen auf die Ladefläche seines dunkelgrünen Ford
-Escort-Kombis gelegt. Anschließend fuhr der Mann zu dem unweit
gelegenen Radweg, hielt an dem Seitenrand an und zündete einen
Sprengsatz, mit dem er sich das Leben nahm. Anwohner hatten gegen 1
Uhr einen dumpfen Knall gehört, bei dem die Ermittler davon ausgehen,
dass es sich dabei um die Zündung des Sprengsatzes handelte.

Der Einjährige, den ein Zeuge in dem Kofferraum stark unterkühlt
auffand, wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Kasseler
Krankenhaus gebracht. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte schwebt
der Junge nach wie vor in Lebensgefahr.

Die in diesem Fall ermittelnden Kasseler Kripobeamten des
Kommissariats K 11 suchen weiterhin nach Zeugen, die gegebenenfalls
Angaben darüber machen können, wo sich der 52-jährige Familienvater
am vergangenen Mittwoch aufhielt. Möglicherweise ist aber auch Zeugen
das Fahrzeug, ein 12 Jahre alter dunkelgrüner Ford-Escort-Kombi mit
Kasseler Kennzeichen aufgefallen und sie können Hinweise zu möglichen




Standorten und/oder Insassen geben.

Zeugen mögen sich bitte unter 0561-9100 beim Polizeipräsidium
Nordhessen oder jeder anderen Dienststelle melden.

Sabine Knöll

Kriminalhauptkommissarin 0561 - 910 1020


ots Originaltext: Polizeipräsidium Nordhessen

Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=44143

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Nordhessen
Grüner Weg 33
34117 Kassel
Pressestelle

Telefon: 0561/910 10 20 bis 23
Fax: 0561/910 10 25
E-Mail: poea.ppnh(at)polizei.hessen.de

Ausserhalb der Regelarbeitszeit
Polizeiführer vom Dienst (PvD)
Telefon: 0561-910 30 50
E-Mail: ppnh(at)polizei.hessen.de


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Datum: 03.09.2010 - 17:41 Uhr
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