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Einbrecher sperrten Hund ein

ID: 265251

(ots) - Acht Wohnungseinbrüche im gesamten
Kreisgebiet registrierte die Polizei im Kreisgebiet am Montag (27.
September).

Seit 11.00 Uhr hielt sich am Montag in einem Haus an der
Heinrich-Heine-Straße in Hürth nur der Hund auf. Als die Bewohner um
12.30 Uhr nach Hause kamen, war ihr Hund in der Küche eingesperrt und
die Terrassentür stand offen. Die Scheibe des daneben eingebauten
Fensters war zersplittert. Im Haus hatten unbekannte Täter Schränke
und Schubladen geöffnet, sie durchwühlt und Bargeld entwendet.
Den Einbruch in ihr Reihenhaus an der Clemensstraße in Kerpen während
ihrer Abwesenheit in der Zeit von 17.00 bis 21.00 Uhr bemerkten die
Bewohner erst, als sie um 23.15 Uhr einen Acer-Laptop nutzen wollten.
Er fehlte ebenso wie ein Fotoapparat der Marke Sony, ein
Navigationsgerät und Bargeld. An der Haustür wurde eine Hebelspur
entdeckt.
In Bedburg hebelten Einbrecher das Wohnzimmerfenster eines
Einfamilienhauses an der Burgundischen Straße auf und entwendeten
Bargeld.
In Wesseling nutzten unbekannte Täter die kurze Abwesenheit von 12.50
bis 13.30 Uhr der Bewohner eines Hauses an der Liebigstraße. Sie
kamen vermutlich durch die nicht verschlossene Terrassentür ins Haus.
Sie durchsuchten das Schlafzimmer und Arbeitszimmer und flüchteten
mit Bargeld und Schmuck.
In Brühl stiegen unbekannte Täter in zwei Wohnungen im ersten
Obergeschoss von Mehrfamilienhäusern Im Bungarten über die
Balkontüren ein und entwendeten ein Mobiltelefon, einen Laptop sowie
Schmuck.
In Pulheim versuchten Unbekannte in eine auf Gut Lüningerhof gelegene
Wohnung durch Einschlagen einer Scheibe einzudringen genauso wie in
ein Reihenhaus am Türkisweg. Dort wurden Hebelspuren an der
Eingangstür festgestellt.

Tipps zum Schutz vor Wohnungseinbruch

Sichern Sie Ihre Fenster und Terrassentüren gegen das herkömmliche




Aufhebeln (über 90 % aller Fälle!!!) zusätzlich durch geprüfte
Schlösser oder andere Verriegelungen, zum Beispiel mit
Pilzkopfbeschlag.
Das Nachrüsten richtet sich nach der DIN 18104, und sollte nur mit
Produkten erfolgen, die nach DIN oder VdS geprüft sind. Listen dieser
Produkte können bei der Kriminalpolizeilichen Beratung angefordert
werden. Wichtig hierbei ist auch die Montage. Ein gutes Schloss ist
nur dann ein gutes Schloss, wenn es auch ausreichend fest am Element
befestigt ist.

Schließen Sie beim Verlassen des Hauses oder der Wohnung immer
Fenster und Türen ab.

Auch nachts, wenn man zu Hause ist, sollten alle Fenster
geschlossen, die Rollläden heruntergelassen und die Haustür
abgeschlossen werden.

Nehmen Sie Einfluss auf den Entschluss des Täters. Erwecken Sie
den Eindruck, dass Ihr Haus bewohnt ist, auch wenn Sie nicht zu Hause
sind. Setzen Sie Schaltuhren zwischen Steckdose und Lampen oder auch
zwischen Steckdose und Radio oder Fernseher.

Beobachten Sie ihr Wohnumfeld und sprechen Sie Fremde mit den
Worten: "Kann ich Ihnen helfen" an, oder zeigen Sie sich dem Fremden
und beobachten ihn. Der Täter fühlt sich entdeckt und verlässt die
Örtlichkeit.

Verständigen Sie bei verdächtigen Beobachtungen immer die Polizei.

Neben technischen Sicherungen sind gute nachbarschaftliche
Beziehungen wichtige Voraussetzungen. Sprechen Sie sich mit ihren
Nachbarn ab. Tauschen Sie die Telefonnummern aus. Informieren Sie
sich auch gegenseitig über Abwesenheitszeiten.

Wichtig, immer wenn es um neue Fenster geht:
Herkömmliche Fenster und Fenstertüren bieten keinen ausreichenden
Schutz gegen Einbrecher. Daher gibt es zum Schutz vor Einbruch von
unabhängigen Instituten geprüfte einbruchhemmende Fenster, nach denen
sie ihren Handwerker gezielt fragen sollten.

Weitere Hinweise erfahren Sie von den Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern des Kommissariats Kriminalitätsprävention / Opferschutz
bei der Kriminalpolizeilichen Beratung in Hürth.
Lassen Sie sich kostenlos und neutral beraten, Tel.: 02233 / 52 -
4816 oder - 4817.



Besuchen Sie uns auch im Internet: www.polizei-rhein-erft-kreis.de




Rückfragen bitte an:
Landrat Rhein-Erft-Kreis
Abteilung Gefahrenabwehr/Strafverfolgung
Abteilungsstab, Dezernat 3
Polizeipressestelle
Telefon: 02233- 52 -  3305
Fax: 02233- 52 -  3309                                              
Mail: pressestelle.rhein-erft-kreis(at)polizei.nrw.de
 

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Datum: 28.09.2010 - 14:43 Uhr
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