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(387) Bei Durchsuchung Widerstand geleistet

ID: 586040

(ots) - Mehrere hundert Gramm Rauschgift fanden Beamte der
Bereitschaftspolizei am vergangenen Donnerstag (01.03.2012), nachdem
sie die Wohnung eines Mannes in Langenzenn (Lkr. Fürth) betreten
hatten. Zwei Polizeibeamte wurden leicht verletzt.

Die Rauschgiftfahnder der Kriminalpolizei Fürth hatten für das
Wohnanwesen eines 32-jährigen Tatverdächtigen einen richterlichen
Durchsuchungsbeschluss erwirkt, da dieser in dringendem Verdacht
stand, mit Betäubungsmitteln Handel zu treiben. Am Nachmittag des
01.03.2012 suchten Unterstützungskräfte der Bayerischen
Bereitschaftspolizei aus Nürnberg im Auftrag der Fahnder die Wohnung
in Langenzenn (Lkr. Fürth) auf. Noch bevor die Beamten die Wohnung
betreten konnten, versuchte der Beschuldigte, die Wohnungstür durch
massive Gegenwehr wieder zu schließen. Bei den anschließenden
Widerstandshandlungen wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt,
blieben aber dienstfähig.

Der Tatverdächtige konnte festgenommen werden, erlitt aber in der
Folge einen Kreislaufzusammenbruch und musste durch den alarmierten
Rettungsdienst in ein Klinikum eingeliefert werden, wo er über Nacht
zur Beobachtung blieb.

Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten neben
Rauschgiftutensilien und Bargeld auch ca. 300 Gramm Haschisch auf,
das sichergestellt wurde.

Bereits beim Betreten der Wohnung wurde festgestellt, dass der
Tatverdächtige an der Tür bzw. in der Wohnung verteilt mehrere Messer
griffbereit gelagert hatte. Glücklicherweise konnte er vor der
Nutzung dieser Gegenstände überwältigt werden.

Am 02.03.2012 wurde der 32-Jährige auf Antrag der
Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der die
Untersuchungshaft wegen des dringenden Verdachts des Handelns mit
Betäubungsmitteln anordnete. Darüber hinaus wurden
Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte




und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Michael Sporrer/n




Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelfranken
Polizeipräsidium Mittelfranken Pressestelle
Telefon: 0911/2112-1030
Fax: 0911/2112-1025
http://www.polizei.bayern.de/mittelfranken/


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Datum: 05.03.2012 - 11:25 Uhr
Sprache: Deutsch
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