Rettungskräfteeinsatz nach Rauchentwicklung im Krankenhaus
(ots) - Gießen: Für den Einsatz von Polizei, Feuerwehr und
Rettungsdiensten sorgte am späten Dienstagnachmittag (06.03.2012)
eine zunächst unbekannte Rauchentwicklung im Kellerbereich des
Evangelischen Krankenhauses in Gießen. Evakuierungsmaßnahmen wurden
sofort vorbereitet. Wie sich später herausstellte dürfte ein
Wäschetrockner ursächlich für die Rauchentwicklung gewesen sein.
Personen wurden nicht verletzt.
Um 17.05 Uhr löste ein Rauchmelder des Krankenhauses bei der
Rettungsleitstelle Alarm aus. Feuerwehr und Rettungsdienste kamen zum
Einsatz. Rauchentwicklung im Kellerbereich wurde bestätigt, konnte
aber zunächst nicht gleich lokalisiert werden. Der Rauch hatte sich
noch nicht in den Krankenbereich ausgedehnt. Dennoch wurde zeitgleich
von der Geschäftsführung des Krankenhauses und den Rettungskräften
eine mögliche Evakuierung vorbereitet. Auch die Polizei zog
zahlreiche Kräfte aus dem gesamten Präsidiumsbereich zusammen,
sperrte die Zufahrtsstraßen zum Krankenhaus und begleitete die ruhig
und geordnet verlaufenden Evakuierungsvorbereitungen. Zu einer
Evakuierung kam es aber nicht. Alsbald wurde im Wäschereibereich des
Krankenhauses ein Wäschetrockner ausfindig gemacht, der nach erster
Einschätzung für die Rauchentwicklung ursächlich gewesen sein dürfte.
Darüber hinaus kam es auch nicht zu wesentlichen Sachschäden. Die
Feuerwehr saugte die verrauchte Luft aus den Räumen. Die
Brandursachenermittlung wird von der Kriminalpolizei durchgeführt.
Die Ermittlungen dauern an. Personen wurden nicht verletzt. Laut
erster Feststellungen war der Krankenbereich von der Rauchentwicklung
nicht betroffen. Die Feuerwehren Gießen, Gießen Mitte und Kleinlinden
und der Rettungsdienst waren mit insgesamt 73 Personen im Einsatz.
Willi Schwarz
Pressesprecher
ots Originaltext: Polizeipräsidium Mittelhessen
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Datum: 06.03.2012 - 20:11 Uhr
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