(452) Panzerabwehrgranate am Fundort gesprengt
(ots) - Mitarbeiter eines Unternehmens stießen am
Mittwochnachmittag (14.03.2012) im Südosten Erlangens auf einen
sprengstoffverdächtigen Gegenstand und verständigten das
Sprengkommando Nürnberg.
Bei Rodungsarbeiten war der Gegenstand nahe der Staudtstraße,
nordöstlich eines Gymnasiums im freien Feld gefunden worden. Nach
Auskunft des zwischenzeitlich eingetroffenen Sprengkommandos,
handelte es sich um eine Panzerabwehrgranate (8,8 cm) aus dem 2.
Weltkrieg mit einem beschädigten Vorspannzünder. Der Blindgänger
durfte nicht bewegt werden, was eine Sprengung vor Ort erforderlich
machte.
Nach Verständigung des Ordnungsamtes der Stadt Erlangen, sperrte
die Polizei mit Unterstützung der Feuerwehr Erlangen den
Gefahrenbereich um den Fundort auf Weisung des Sprengmeisters, Herrn
Häslein, in einem Radius von 200 m ab. Räumungsmaßnahmen waren in dem
unbewohnten Bereich nicht erforderlich.
Kräfte des Rettungsdienstes wurden vorsorglich bereitgehalten.
Kurz nach 18:00 Uhr erfolgte die kontrollierte Sprengung mit
anschließender Aufhebung der Absperrmaßnahmen.
Robert Sandmann
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Datum: 14.03.2012 - 19:04 Uhr
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