(496) Millionenschaden durch Autobetrügereien
(ots) - Die Kriminalpolizei Nürnberg bearbeitet seit
einiger Zeit ein Ermittlungsverfahren gegen einen 50-jährigen
Nürnberger. Der Mann steht in dringendem Tatverdacht, rund zwei
Dutzend Personen um über eine Million Euro geschädigt zu haben.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen soll der Beschuldigte seit
Ende 2008 zahlreiche hochwertige Fahrzeuge im Internet zum Kauf
angeboten haben. Nach Verkaufsgesprächen leisteten die Interessenten
Vorkasse. Als die Fahrzeuge dann abgeholt werden sollten, wurden sie
aus unterschiedlichen Gründen nicht ausgehändigt. Die bereits
geschlossenen Verträge wurden zwar aufgelöst, das Geld aber nicht
zurückbezahlt.
Die Pkw wurden teilweise mehrfach verkauft, obwohl sie schon an
die rechtmäßigen Käufer übergeben worden waren.
Beim Fachkommissariat der Kripo Nürnberg meldeten sich bis dato
rund zwei Dutzend Geschädigte. Der durch den mutmaßlichen Betrug
entstandene Vermögensschaden beträgt knapp 1,5 Millionen Euro.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg wurden richterlich
angeordnete Durchsuchungsbeschlüsse vollzogen. Es fanden sich
Beweise, die den Tatverdacht gegen den 50-Jährigen erhärteten. Er
selbst legte ein Teilgeständnis ab.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Nürnberg wegen des Verdachts
des Warenbetruges sind abgeschlossen.
Bert Rauenbusch/n
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http://www.polizei.bayern.de/mittelfranken/
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Datum: 20.03.2012 - 14:33 Uhr
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