Taschendiebstahl - Polizei rät
(ots) - Neumarkt, 19.03.2012, 15.30 Uhr
Eine 48-jährige Frau stieg um 15.30 Uhr in einen Linienbus an der
Haltestelle "Neumarkt". Sie zeigte ihr Ticket vor und steckte es
wieder zurück in ihre Handtasche. Die Fahrt ging bis zur Haltestelle
"Sterkrader Bahnhof". Beim Umsteigen in eine andere Bahn bemerkte sie
erst die fehlende Geldbörse.
Unbekannte "Langfinger" hatten unbemerkt die Handtasche der Frau
geöffnet und die Geldbörse entwendet.
Die Polizei rät:
Zumeist gehen Taschendiebe in Teams von mehreren Tätern
arbeitsteilig vor. Dabei nutzen sie Tricks oder schlagen nach einem
selbst verursachten Gedränge zu. Auf Seite der Opfer sind überwiegend
Frauen betroffen. Das Repertoire der Taschendiebe ist äußerst
umfangreich, fast täglich werden neue Finessen bekannt:
Hier zwei Beispiele der Vorgehensweise von Taschendieben bzw.
Taschendiebinnen!
Der Rempel-Trick: Das Opfer wird im Gedränge angerempelt oder "in
die Zange" genommen; beim Einsteigen stolpert der Vordermann, er
bückt sich oder bleibt plötzlich stehen. Während das Opfer aufläuft
und abgelenkt ist, greift ein Komplize in die Tasche.
Der Drängel-Trick: In vollen Bussen oder Bahnen rückt ein Dieb
unangenehm dicht an das Opfer heran, das ihm den Rücken zuwendet und
so die Tasche "griffbereit" anbietet.
(Nr.:271, mofri)
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Polizeipräsidium Oberhausen
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Telefon: 0208/826 22 22
E-Mail: pressestelle.oberhausen(at)polizei.nrw.de
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Datum: 20.03.2012 - 15:04 Uhr
Sprache: Deutsch
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