(565) Verkaufsstelle für Vorkassekarten sollte betrogen werden - Warnmeldung
(ots) - Derzeit kursiert eine neue
Betrugsmasche im Bereich der Vorkassebezahlsysteme. Hierbei wird den
Mitarbeitern von Verkaufsstellen eine technische Panne vorgetäuscht.
Z.B. an Tankstellen, Verbrauchermärkten bzw. Automaten ist es seit
mehreren Jahren möglich, Karten bzw. Belege für den
Onlinezahlungsverkehr zu erwerben. Nach Entrichten von Bargeld wird
darauf eine Nummer generiert. Mit dieser kann anschließend im
Internet bezahlt werden. Jedermann, der diese Nummer kennt, kann mit
dieser anonym einkaufen.
So versuchte Anfang dieser Woche (26.03.2012) ein bislang
unbekannter Telefonanrufer, eine Mitarbeiterin einer Tankstelle in
Pappenheim (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen) zu täuschen. Er gab vor,
auf das Ausgabegerät für das Onlinebezahlsystem neue Software
aufspielen zu wollen. Hierfür sollte die Mitarbeiterin eine Karte im
Wert von 100 Euro kaufen. Just am Vormittag des Tattages war es
zufälligerweise zu einer technischen Störung gekommen, was das
Aufspielen eines Updates für die Kassiererin noch plausibler gemacht
hatte. Nach der erfolgten "Wartung" des Geräts sollte die Karte dann
wieder storniert werden.
Nachdem der "Servicemitarbeiter" die Verkäuferin erneut zum
Einlösen einer Karte aufgefordert hatte, wurde diese jedoch
misstrauisch und verständigte ihren Vorgesetzten. Der Vorgang konnte
noch rechtzeitig rückgängig gemacht werden, bevor es dem Täter
gelang, mit der erlangten Zahl virtuell auf Einkaufstour zu gehen.
Beamte des Fachkommissariats der Kriminalpolizeiinspektion Ansbach
haben nun ein Strafverfahren wegen versuchten Betrugs gegen unbekannt
eingeleitet und warnen eindringlich vor dieser Masche.
Robert Schmitt/n
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Datum: 29.03.2012 - 11:42 Uhr
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