Raubdelikte am Scheidemannplatz und in der Goetheanlage:
In beiden Fällen wurden Jugendliche von drei Tätern beraubt - Zusammenhang wird angenommen
(ots) - Am gestrigen Montagabend wurden bei dem Kasseler
Kriminaldauerdienst zwei Raubüberfälle angezeigt, die in der
Goetheanlage und am Scheidemannplatz in Kassel von jeweils drei
Tätern verübt worden waren. Nach Einschätzung der zuständigen
Ermittler des für Raubdelikte zuständigen Kommissariats K 35 dürften
die beiden Taten im Zusammenhang stehen und von ein- und denselben
Tätern verübt worden sein.
Zwischen 21 Uhr und 21.20 Uhr fand die erste Tat am Spielplatz in
der Goetheanlage statt. Drei 13- und 14 Jahre alte Freunde aus Kassel
hielten sich zu dieser Zeit auf dem Spielplatz an der Rutsche auf,
als plötzlich drei Jugendliche unter Vorhalt eines
Teleskopschlagstockes Geld und Handys der Opfer forderten. Daraufhin
übergaben die zwei 14-Jährigen und der 13-Jährige an die Täter ihr in
Geldbeuteln und Hosentaschen mitgeführtes Kleingeld, etwa 10 Euro.
Alle drei waren nicht im Besitz eines Handys. Die Jugendlichen
flüchteten dann in Richtung Diakonissenkrankenhaus an der
Goethestraße.
Etwa um 22 Uhr wurden zwei 16-Jährige aus Vellmar und Haunetal am
Scheidemannplatz von drei Jugendlichen beraubt. Die beiden Opfer
befanden sich auf dem Gehweg vor der Kasseler Bank, in dessen Vorraum
zuvor einer der beiden 16-Jährigen 5 Euro an einem Geldautomaten
abgehoben hatte. Plötzlich waren drei Jugendliche aufgetaucht, die
die beiden Opfer am Jackenkragen beziehungsweise an der Schulter
packten und die Herausgabe von Geld und Handys forderten. Die beiden
16-Jährigen übergaben ihr Bargeld in Höhe von insgesamt 25 Euro. Als
in diesem Moment Passanten vorbei kamen, ergriffen die drei die
Flucht in Richtung Ständeplatz.
Das Tätertrio wurde in beiden Fällen fast übereinstimmend wie
folgt beschrieben: 1. Zwischen 18 und 20 Jahre alt, etwa 180 bis 185
cm groß, vermutlich türkischer Herkunft, kurze schwarze gegelte
Haare, sprach Deutsch mit türkischem Akzent.
2. Ca. 18 bis 20 Jahre alt, ca. 180 cm groß, dünne Gestalt,
vermutlich russischer Herkunft, kurze hellblonde Haare, Bartstoppeln
im Kinnbereich, bekleidet mit schwarzem Kapuzenpulli, blauer
Jeanshose, sprach Deutsch mit Akzent.
3. Etwa 18 bis 20 Jahre alt.
Zeugen, die Hinweise zu den beiden Taten oder den Tätern geben
können, werden gebeten, sich unter 0561-9100 beim Polizeipräsidium
Nordhessen zu melden. Die Ermittlungen führt das Kommissariat K 35
der Kasseler Kripo.
Sabine Knöll
Kriminalhauptkommissarin 0561 - 910 1020
ots Originaltext: Polizeipräsidium Nordhessen
Digitale Pressemappe:
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Datum: 03.04.2012 - 16:42 Uhr
Sprache: Deutsch
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