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Odenwaldkreis: Polizei warnt vor falschen Fünfzigern/ Tipps zum Umgang mit Falschgeld

ID: 605930

(ots) - Seit Anfang des Jahres muss sich die
Odenwälder Kriminalpolizei vermehrt mit falschen 50 Euro Scheinen
befassen. Die falschen Fünfziger werden von den Betrügern meist in
Einkaufsmärkten oder Einzelhandelsgeschäften unter die Leute
gebracht. Dort werden diese Fälschungen oftmals nicht erkannt. Dass
es sich bei den Scheinen um Nachbildungen handelt, fällt dann erst
den Banken bei den Einzahlungen auf. Bis dahin verstreicht für die
Fahnder wertvolle Zeit und die Ganoven sind längst über alle Berge.
Die Ermittler des Kommissariats 20 bei der Kripo in Erbach setzen
daher nun verstärkt auf Aufklärung. Die Spezialisten der Erbacher
Kripo werden in den nächsten Tagen mit Broschüren ausgestattet
Geschäfte aufsuchen, um die Inhaber und deren Angestellte zu
informieren.

Um den Geldfälschern nicht auf den Leim zu gehen rät die Polizei:
Nutzen Sie in Ihren Geschäften Geldprüfgeräte. Diese sogenannten
"Cashtester" sind im Handel zu erwerben und prüfen zuverlässig, ob es
sich um echte Scheine handelt.

Ob es sich um einen echten Geldschein handelt, können Sie an dem
erhabenen Druckbild auf der Vorderseite erfühlen. Zudem zeugen das
Wasserzeichen, der Sicherheitsfaden und das Durchsichtselement von
der Echtheit der Note. Halten sie den Geldschein gegen das Licht und
prüfen Sie diese drei Merkmale. Durch Kippen werden auf den 5, 10 und
20 Euro Scheinen das Hologramm und der Glanzstreifen sichtbar. Bei
den 50, 100, 200 und 500 Euro Scheinen erscheint das Hologramm sowie
auf der Rückseite die Wertzahl mit einer optisch variablen Farbe.

Sollte Ihnen ein falscher Geldschein ausgehändigt werden,
empfiehlt die Polizei zudem: Informieren Sie den Kunden, dass Sie
kurz mit Ihrem Vorgesetzten oder einem Sicherheitsbeauftragten
sprechen müssen! Stellen Sie dabei sicher, dass der Kunde die




Banknote jederzeit sehen kann, um Beschwerden seinerseits zu
vermeiden! Fassen Sie den Geldschein so wenig als möglich an! Stecken
Sie die Banknote in einen Umschlag und übergeben ihn der Polizei!
Versuchen Sie den Kunden hinzuhalten, aber bringen Sie sich selbst
dabei nicht in Gefahr! Prägen Sie sich das Aussehen des Kunden ein!
Wenn Sie vermuten, dass es sich bei einer Banknote um eine Fälschung
handelt, so schließen Sie das Geschäft mit dem Kunden nicht ab!
Behalten Sie die Banknote und quittieren Sie dem Kunden deren
Empfang! Informieren Sie schnellstens die Polizei!

Denken Sie daran: Es ist eine Straftat, Banknoten weiterzugeben,
von denen man glaubt oder weiß, dass es sich um Fälschungen handelt.

Für weitere Informationen wenden Sie sich unter der Rufnummer
06151/ 969-4030 an die Polizeiliche Beratungsstelle. Im Internet
finden Sie unter www.polizei-beratung.de ebenfalls nützliche Tipps zu
diesem Thema. Ebenso berät Sie dazu die Europäische Zentralbank in
Frankfurt am Main, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der
Rufnummer 069/ 13440 zu erreichen sind.

Gefälschte Banknoten sind vollkommen wertlos - bleiben Sie daher
wachsam!


ots Originaltext: Polizeipräsidium Südhessen
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=4969

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Südhessen
Klappacher Straße 145
64285 Darmstadt
Rainer Müller
Telefon: 06151/969-2401 o. Mobil: 0174/3053649
Fax: 06151/969-2405
E-Mail: rainer.mueller2 (at) polizei.hessen.de


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Datum: 05.04.2012 - 10:35 Uhr
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