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(608) Geldautomaten ausgespäht - Festnahme von zwei Skimming-Tätern

ID: 606166

(ots) - Ein 23-jähriger und ein
31-jähriger Bulgare wurden in der vergangenen Nacht von Beamten der
Polizeiinspektion Höchstadt festgenommen, nachdem sie versucht
hatten, den Geldautomaten einer ortsansässigen Bank auszuspähen.

Einem Kunden fiel am Mittwoch, den 04.04.2012 in den frühen
Abendstunden auf, dass von einem der Geldautomaten ein Kunststoffteil
abgefallen und dahinter eine Videokamera mit Akkus zu sehen war.
Beamte der Polizeiinspektion Höchstadt stellten daraufhin fest, dass
noch unbekannte Täter an dem Automaten eine Skimmingausrüstung
angebracht hatten.

Eine sofort eingeleitete Fahndung, bei der auch ein
Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, führte gegen Mitternacht zur
Festnahme der beiden Täter. Bei Beiden wurden mehrere tatrelevante
Gegenstände sichergestellt. Die Auswertung dieser Gegenstände wird
durch die Spezialisten für Zahlungsmittelfälschungen des Bayerischen
Landeskriminalamtes (LKA) durchgeführt, welche auch die
Sachbearbeitung des Falles übernommen haben.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg/Fürth wurden beide
Täter mittlerweile dem Haftrichter beim Amtsgericht Erlangen
vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Die Ermittlungen dauern weiterhin
an.

Bei Skimming-Angriffen auf Geldautomaten wird durch die Täter am
Eingabeschlitz für die Girokarte ein zusätzliches Lesegerät
installiert, das die Daten der Karte abliest und auf ein
Speichergerät schreibt. Zusätzlich wird eine Kamera oder eine
Aufsatztastatur angebracht, so dass später die vom Bankkunden
eingetippte PIN - Nummer ausgelesen und mit den Kartendaten
kombiniert werden kann. Aus diesen Daten erstellen die Täter
Kartenfälschungen, die im Ausland zu Barverfügungen an Automaten
verwendet werden können.

Die Kriminalpolizei rät daher, bei Geldabhebungen besonders




vorsichtig und aufmerksam zu sein. Stellen Sie Veränderungen an
bekannten Automaten fest oder fallen Ihnen Zusatzgeräte auf,
verständigen Sie die Bankangestellten oder die Polizei. Und verdecken
Sie in jedem Fall die Tastatur bei der Eingabe Ihrer PIN - Nummer,
auch wenn sich keine weiteren Personen im Raum befinden.

Für Rückfragen steht die Pressestelle des Bayerischen
Landeskriminalamtes unter der Rufnummer 089/1212-1080 zur Verfügung.

Simone Wiesenberg/nn




Rückfragen bitte an:

Bayerisches Landeskriminalamt
- Pressestelle -

Tel.: +49 (0) 89 / 1212-1080
FAX: +49 (0) 89 / 18 18 21

E-Mail: presse(at)lka-bayern.de


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Datum: 05.04.2012 - 14:21 Uhr
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Höchstadt a. d. Aisch/München



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