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Darmstadt: Eneltrickbetrüger scheitern an bestens informierten Seniorinnen / Vier Versuche an einem Nachmittag / Polizei rät zur Vorsicht am Telefon

ID: 609728

(ots) - Am Montagnachmittag (16.4.2012) sind innerhalb
von zwei Stunden vier Darmstädter Seniorinnen von so genannten
Enkeltrickbetrügerinnen (wir haben mehrfach berichtet) angerufen
worden. In zwei Fällen stellten die angeblichen Cousinen und Nichten
der Angerufenen konkrete Geldforderungen für ein angeblich dringend
abzuwickelndes Immobiliengeschäft. Die Frauen im Alter zwischen
neunundsechzig und sechsundachtzig Jahren waren jedoch bestens durch
die Medien über diese Betrugsmasche informiert und fielen nicht auf
den Schwindel herein. Drei der Angerufenen tragen übrigens den
gleichen zurzeit wenig aktuellen Vornamen, was auf das gezielte
Heraussuchen dieser älteren weiblichen Vornamen in
Telefonbucheinträgen schließen lässt. Hintergrund hierfür dürfte die
Annahme der Betrüger sein, mit ziemlicher Sicherheit eine ältere und
alleinstehende Frau am Telefon zu haben, die sich vermutlich nicht
sofort mit einer weiteren anwesenden Person über den Inhalt des
Telefonats austauschen kann. Die Polizei ist natürlich hocherfreut,
dass alle angerufenen Frauen den Betrug schnell durchschaut haben.
Dennoch zeigen die Fälle einmal mehr, dass es sich lohnt, diese
Masche auch in Zukunft im Gedächtnis älterer Menschen wach zu halten.
Deshalb rät die Polizei erneut: seien Sie stets wachsam bei allen
Telefonanrufen, insbesondere dann, wenn der Ihnen vermeintlich
bekannt vorkommende Anrufer Bargeld von Ihnen geliehen haben möchte.
Auch Fragen zu persönlichen Daten, Ihren persönlichen
Lebensverhältnissen oder Vermögenswerten, sollten Sie niemals am
Telefon beantworten. Holen Sie sich erst einmal den Rat einer dritten
Person ein. Dies kann zum Beispiel auch ein Polizeibeamter Ihres
Polizeireviers sein. Die Polizei ist rund um die Uhr für Sie
erreichbar. Lassen Sie sich niemals unter Zeitdruck setzen.
Schließlich will der Anrufer etwas von Ihnen, nicht Sie von ihm! Und




noch ein Tipp der Polizei: Denken Sie einmal darüber nach, Ihren
Telefonbucheintrag zu ändern oder sogar ganz zu löschen. Verwandte
und Bekannte, haben Ihre Nummer sicher schon lange gespeichert.


ots Originaltext: Polizeipräsidium Südhessen
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=4969

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Südhessen
Klappacher Straße 145
64285 Darmstadt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ferdinand Derigs
Telefon: 06151-969 2400 o. 0173-659 6648
Fax: 06151-969 2405
E-Mail: ferdinand.derigs (at) polizei.hessen.de


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Datum: 17.04.2012 - 10:35 Uhr
Sprache: Deutsch
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