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Pressebericht des Polizeipräsidiums Südosthessen vom 18.04.2012

ID: 610324

(ots) - Bereich Offenbach

1. Einbrecher scheitern an stabilen Türen - Offenbach

(hf) Vergeblich versuchten Ganoven am Dienstag in eine Wohnung an
der Spießstraße einzubrechen: Die stabilen Pforten des
Mehrfamilienhauses hielten dicht. Zwischen 13.30 und 15.30 Uhr
versuchten die Unbekannten zunächst das Schloss der
Wohnungseingangstür zu knacken, anschließend schoben sie den
Rollladen der Terrasse nach oben, um die rückwärtige Balkontür zu
öffnen - jeweils erfolglos; ohne Beute zogen die Gauner ab. Die
Polizei ermittelt und bittet um Hinweise auf die Täter unter der
Rufnummer 069/8098-1234. "Sobald Einbrecher auf massiven Widerstand
stoßen, geben sie ihr Vorhaben oftmals sehr schnell auf", merkt
Hauptkommissar Peter Bender zu diesem Fall an. Der Leiter der
Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle bietet daher an: "Machen Sie
einen Termin mit uns aus, um zu erfahren, wie auch Sie Ihr Heim
wirkungsvoll gegen Langfinger sichern können. Sie erreichen uns im
Polizeiladen am Stadthof in Offenbach oder unter der kostenfreien
Hotline 0800-3110110."

2. Geschäft vorne und hinten dicht - Dietzenbach

(hf) Sowohl die Vorder- als auch die Rückseite einer Gaststätte an
der Max-Planck-Straße sind vor Einbruch offensichtlich gefeit:
Unbekannte bissen sich am Dienstag die Zähne an der Haupteingangstür
aus Metall und an der hölzernen Terrassentür aus; beide Pforten
hielten jedoch den Hebelattacken stand - die Täter blieben ohne
Beute. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Hinweise unter der
Rufnummer 069/8098-1234. "Sobald Einbrecher auf massiven Widerstand
stoßen, geben sie ihr Vorhaben oftmals sehr schnell auf", merkt
Hauptkommissar Peter Bender zu diesem Fall an. Der Leiter der
Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle bietet daher an: "Machen Sie
einen Termin mit uns aus, um zu erfahren, wie auch Sie Ihr Heim oder




Ihr Geschäft wirkungsvoll gegen Langfinger sichern können. Sie
erreichen uns im Polizeiladen am Stadthof in Offenbach oder unter der
kostenfreien Hotline 0800-3110110."

3. Sieben Autos aufgebrochen - Langen

(hf) Deutlich im fünfstelligen Euro-Bereich dürfte der Wert der
Beute (ausschließlich fest verbaute Navigationsgeräte) liegen, die
bislang noch unbekannte "Automarder" in der Nacht zum Dienstag
gemacht haben - zur vollständigen Schadensbilanz addieren sich noch
Kosten in Höhe mehrerer tausend Euro, die zur Reparatur der
geknackten Schlösser oder der eingeschlagenen Scheiben an den sieben
betroffenen Fahrzeugen aufzuwenden sind. Die einzelnen Fahrzeughalter
meldeten sich im Laufe des Dienstags auf der Polizeiwache in Langen,
um die Diebstähle anzuzeigen. Alle Tatorte befanden sich im Bereich
Oberlinden, die Tatzeit lässt sich auf Montagabend, etwa 21.30 Uhr,
bis Dienstagmorgen, 7 Uhr, eingrenzen. Im Einzelnen berichtet die
Polizei wie folgt: Im Hagebuttenweg waren ein schwarzer, in der
Brahmsstraße ein weißer, in der Friedrich-Ebert-Straße ein grauer BMW
betroffen; in der Händelstraße ein weißer Mercedes Kombi. Gleich drei
schwarze Fahrzeuge waren in der Rudolf-Breitscheid-Straße angegangen
worden: Ein Mercedes-Coupe und ein Mercedes-Kombi sowie ein
BMW-Geländewagen - bei letzterem scheiterten die Ganoven im
Versuchsstadium. Aufgrund der nahezu professionellen Tatbegehung
vermutet die Polizei eine organisierte Bande hinter den
Autoaufbrüchen. Aus Ermittlungen der Vorjahre ist bekannt, dass diese
Banden meist nach dem gleichen Strickmuster arbeiten: Mindestens zu
zweit sind junge Osteuropäer im Dunkeln zu Fuß oder mit Fahrrädern
unterwegs. Sie führen meist Rucksäcke mit, die sie - gefüllt mit
ihrer Beute - nach den Autoaufbrüchen noch in der Nähe des Tatortes
verstecken. Oftmals flüchten die "Automarder" anschließend mit der
S-Bahn. Das Diebesgut wird dann zu einem späteren Zeitpunkt von
weiteren Bandenmitgliedern aus dem Versteck geholt. Im Zusammenhang
mit der jüngsten Aufbruchserie bitten die Ermittler alle Bürgerinnen
und Bürger, ihre Polizei aktiv zu unterstützen: "Melden Sie uns bitte
sofort, notfalls auch über die "110", wenn sie Personen beobachten,
die unter dieses Raster fallen könnten. Rufen Sie uns auch an, wenn
Ihnen auffällt, dass ein solcher Personenkreis in einer Wohnung oder
einem Haus in Ihrer Nähe - insbesondere zur Nachtzeit oder in den
frühen Morgenstunden - ein- und ausgeht. Es könnte sich hier um den
Schlupfwinkel einer solchen Bande handeln", appellieren die
Ermittler. "Insbesondere Frühaufsteher, wie beispielsweise
Zeitungsausträger, könnten wichtige Zeugen für uns sein. Denn oft
sind die Autoaufbrecher gerade in den frühen Morgenstunden
unterwegs." In den vorliegenden Fällen bittet die Polizei um Hinweise
unter der Rufnummer 069/8098-1234.

4. Diebischer Radler klaut Handtasche -
Hainburg/Klein-Krotzenburg

(iz) Zumindest ihre Tasche hat die ältere Radfahrerin wieder, die
am Dienstagvormittag, gegen 10.30 Uhr, auf der Kurt-Schumacher-Straße
auf recht dreiste Art und Weise beklaut wurde. Die Frau hatte während
der Fahrt ihre Handtasche hinten im Fahrradkorb verstaut, was
offensichtlich einen Dieb anzog, der ebenfalls auf einem Velo
unterwegs war. Der Halunke schnappte sich im Vorbeifahren die Tasche
und sauste zunächst damit davon. Dann aber hielt er in einiger
Entfernung an, holte sich das Portemonnaie der Seniorin aus deren
Tasche und warf diese einfach weg. Mit der Geldbörse, in der sich
neben ein paar Münzen auch verschiedene Ausweise der Krotzenburgerin
befanden, machte sich der Ganove auf und davon. Der Mann war schlank,
hatte einen Stoppelbart und war komplett schwarz bekleidet. Zeugen,
die den Vorfall vielleicht beobachtet haben oder Hinweise auf den
diebischen Radler geben können, melden sich bitte bei der Wache in
Seligenstadt (06182/89300) oder auf der Kripo-Hotline
(069/8098-1234).

Bereich Main-Kinzig

1. Nach Schlägen und Flucht geschnappt - Hanau

(iz) Eine 32-jährige mutmaßliche Ladendiebin wurde am
Dienstagnachmittag von einem Ladendetektiv der Polizei übergeben. Die
Frau soll laut Angaben des Sicherheitsmitarbeiters in einem Geschäft
des Kauflandes am Steinheimer Tor verschiedene Kosmetika eingesteckt
haben; hierbei war sie beobachtet worden. Als der Detektiv die
Hanauerin nach dem Passieren der Kasse aufhalten wollte, habe sie auf
ihn mehrfach eingeschlagen und sei davongerannt. Die Flucht war
allerdings nur von äußerst kurzer Dauer und endete schon nach ein
paar Metern. Die Frau musste den herbeigerufenen Ordnungshütern
zunächst auf die Wache folgen, konnte später aber wieder gehen. Gegen
sie wird jetzt wegen Verdachts des räuberischen Diebstahls ermittelt.

2. Rabiate Einbrecher - Hanau

(iz) Welche Motivation diejenigen hatten, die am
Dienstagnachmittag in eine Wohnung an der Chemnitzer Straße
einbrachen und dort alles verwüsteten, wird derzeit von der Polizei
untersucht. Zwischen 13 und 15 Uhr verschafften sich die Unbekannten
über die Terrassentür Zugang zu den Räumen und durchwühlten dort
alles. Bei ihrem Treiben beschädigten die Einbrecher in erheblichem
Ausmaß das Mobiliar; außerdem setzten sie die Wohnung unter Wasser,
bevor sie abzogen. Ob aus dem Domizil überhaupt etwas fehlt, muss
noch abgeklärt werden. Die Polizei ermittelt und sucht nach Zeugen,
die zur angegebenen Zeit verdächtige Personen auf der Chemnitzer
Straße nahe der Karl-Mattes-Straße gesehen haben. Hinweise bitte an
die Kripo (06181/100-123).

3. Terrassentür stand offen - Großkrotzenburg

(iz) Die offenstehende Terrassentür nutzte am Dienstagnachmittag
ein Ganove, um sich in einem Haus an der Westendstraße "umschauen" zu
können. Die Eigentümerin hatte gegen 16 Uhr ihr Domizil für eine
halbe Stunde verlassen, um im Garten zu arbeiten. In diesen 30
Minuten betrat wohl der Dieb das Gebäude durch die offene Tür des
Freisitzes und raffte schnell etwas Schmuck sowie Bargeld und
Bankkarten zusammen, bevor er mit seiner Beute unbemerkt das Weite
suchte. Die Polizei ermittelt und fragt, ob jemand zur angegebenen
Zeit verdächtige Personen im genannten Bereich hat herumschleichen
sehen; Hinweise bitte an die Wache in Großauheim (06181/95970) oder
die Hanauer Kripo (06181/100-123). "Eine offene Terrassentür ist -
trotz allem Verständnis für ein nur kurzes Verlassen des Hauses -
eine Einladung für jeden Ganoven, mal kurz "vorbeizuschauen", sagte
Hauptkommissar Stefan Adelmann von der Beratungsstelle der Polizei am
Hanauer Freiheitsplatz zum vorliegenden Fall. "Auch wenn die
Bewohner, wie geschildert, ganz in der Nähe sind: Ein kurzer Moment
reicht - und schon ist der Dieb mit seiner Beute auf und davon!"
Daher sollte die Tür geschlossen oder zumindest immer im Auge
behalten werden. Tipps zur effektiven Sicherung von Haus und Wohnung
gibt es direkt bei Herrn Adelmann in der Beratungsstelle oder nach
Terminvereinbahrung (06181/100-233) vor Ort.

Offenbach, 18.04.2012, Pressestelle, Henry Faltin




Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Südosthessen
Geleitsstraße 124, 63067 Offenbach
Pressestelle

Telefon: 069 / 8098 - 1210
Fax: 069 / 8098 - 1207
Petra Ferenczy (fe) - 1208
Ingbert Zacharias (iz) - 1211 oder 0163 / 284 5680
Henry Faltin (hf) - 1212 oder 0173 / 659 6744
Kirsten Krüger (kk) - 1213 oder 0173 / 301 7743
Andrea Ackermann (aa) - 1214 oder 0173 / 301 7834
E-Mail: pressestelle.ppsoh(at)polizei.hessen.de


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