Wolfhagen (Landkreis Kassel):
Mordkommission ermittelte: 63-Jähriger brachte sich tödliche Verletzungen selber bei; keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden
(ots) - Abschlussmeldung zu: "Alleinstehender Mann tot in
Wohnung aufgefunden"
Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Kassel und des
Polizeipräsidiums Nordhessen:
(Beachten Sie bitte auch unsere Erstmeldung zu diesem Fall,
veröffentlicht mit OTS über News Aktuell am Dienstag, 10. April 2012,
17:22 Uhr, sowie die Folgemeldung 1 vom 11. April 2012, 15:05 Uhr,
und die Folgemeldung 2 vom 12. April 2012, 18:28 Uhr,
www.polizeipresse.de)
Die Umstände, die zum Tod des 63 Jahre alten Peter Stephan G. aus
Wolfhagen führten, sind nach übereinstimmender Auffassung von
Polizei, Staatsanwaltschaft, Gerichtsmedizin und der
Kriminalwissenschaft beim Hessischen Landeskriminalamt jetzt geklärt.
Nach der Zusammenführung aller polizeilichen Erkenntnisse und
Ermittlungsergebnisse und dem Abgleich mit den nun vorliegenden
umfangreichen Untersuchungsergebnissen durch Rechtsmediziner und die
Kriminalwissenschafter beim HLKA sind die Ermittlungsbehörden jetzt
sicher, dass sich der 63-Jährige mit einem Küchenmesser selber die im
Bauchbereich festgestellten Stichverletzungen beigebracht hat, die
letztlich zum Verbluten und zum Tod des Mannes geführt haben. Der
allein lebende Wolfhager war am Ostermontag tot in seiner Wohnung
aufgefunden worden. Nachbarn hatten ihn schon längere Zeit nicht
gesehen und sich Sorgen gemacht. Den weit fortgeschrittenen
Leichenerscheinungen nach gingen die Beamten der eigens zur
Ermittlung der bis zuletzt unklaren Todesumstände eingerichteten "MK
Ofenberg" davon aus, dass der 63-Jährige zum Zeitpunkt seines
Auffindens am 9. April schon zwei bis vier Wochen tot in der Wohnung
gelegen hatte. "Nach unseren umfangreichen Ermittlungen, die auch mit
den gerichtsmedizinischen Ergebnissen einschließlich der
histologischen Befunde im Einklang stehen, dürfte der 63-Jährige
bereits Anfang März verstorben sein", sagt der Erste
Kriminalhauptkommissar Fred Lenhoff, der die Mordkommission im
Polizeipräsidium Nordhessen leitete. Als Todeszeitpunkt gehe man
unter Berücksichtigung aller Untersuchungsergebnisse vom Wochenende
9./10./11. März 2012 aus.
Wolfgang Göb
Oberstaatsanwalt Tel.: 0561 / 912 - 2429
Wolfgang Jungnitsch
Kriminaloberrat Tel.: 0561 / 910 - 1008
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Nordhessen
Grüner Weg 33
34117 Kassel
Pressestelle
Telefon: 0561/910 10 20 bis 23
Fax: 0561/910 10 25
E-Mail: poea.ppnh(at)polizei.hessen.de
Ausserhalb der Regelarbeitszeit
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Datum: 19.04.2012 - 14:47 Uhr
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