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Polizei in Osthessen warnt vor neuer Trojaner-Welle

ID: 616449

(ots) - FULDA - Eine neue Trojaner-Welle überrollt derzeit
die Computernutzer in Osthessen. Das Internetkommissariat des
Polizeipräsidiums erhält derzeit massenhaft sogenannte "Spam-Mails"
zugeschickt.

Ungewöhnlich häufig melden sich in den vergangenen Tagen User bei
der Kripo in Fulda. Ihnen wurden Rechnungen im Bereich von mehreren
hundert Euro zugestellt, teilweise von namhaften Unternehmen.
"Details sind dem Anhang zu entnehmen", lautet es dann noch. Vom
hohen Rechnungsbetrag geschockt, öffnen die Anwender den Anhang und
installieren sich damit den Trojaner. Dieser wird entweder zum
Ausspähen von Daten benutzt oder führt zu Sperrung des Computers. Die
Anhänge haben überwiegend die Dateiendungen ".zip" oder ".exe". Wie
das Fuldaer Internetkommissariat nachvollziehen konnte, waren bisher
auch einige Antiviren-Programme noch nicht auf diese Ausspähsoftware
eingestellt und erkannte die Trojaner nicht.

Die Kriminalpolizei empfiehlt deshalb:

-Hinterfragen Sie ihre Emails; haben Sie wirklich mit diesem
Unternehmen zu tun gehabt, dort etwas bestellt oder einen Service
genutzt? -Öffnen sie nicht leichtfertig Dateianhänge. Wenn Sie sich
nicht sicher sind, öffnen Sie Dateianhänge gar nicht. - Entspricht
die Rechnung in dieser Mail äußerlich dem Auftritt des Unternehmens?
-Seriöse Unternehmen bieten eine Rückrufnummer in der Mail an -
Achten Sie auf den Absender der Mail. Oft enthält er nicht einmal den
Bestandteil des Firmennamens und ist so als "Fälschung" erkennbar -
Halten Sie Ihre Antiviren-Software immer auf dem neuesten Stand

Ausgespähte Daten von Computernutzern und die dazugehörigen
Ermittlungen wegen Computerbetrug gehören mittlerweile zum
polizeilichen Alltag. in den verschiedensten Formen versuchen
Betrüger auch über Mail Programme auf Computer zu installieren, die




ihnen das Ausspähen von persönlichen Daten und Zugangscodes
ermöglichen. Bei einer erfolgreichen Installation bemerkt der
Benutzer nichts von der Weiterleitung seiner Daten und kann unter
Umständen, beispielsweise im Homebanking-Bereich, hohen Schaden
erleiden.

Carsten Sippel, PHK

Pressestelle PP Osthessen (Tel.: 0661 - 105-1012)


ots Originaltext: Polizeipräsidium Osthessen

Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=43558

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Osthessen
Pressestelle

Telefon: 0661-105-0
Fax: 0661-105 1019
E-Mail: pressestelle.ppoh(at)polizei.hessen.de


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Datum: 04.05.2012 - 14:08 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: POL-FD
Stadt:

Fulda



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