Landesweite Kontrollen "NRW mit Gurt"
(ots) - 88 Autofahrer verzichteten leichtsinnig auf den
Lebensretter Nr. 1
1913 Fahrzeuge kontrollierte die Duisburger Polizei am Donnerstag
(10. Mai) im Rahmen der landesweiten Aktion "NRW mit Gurt". Im
gesamten Stadtgebiet waren die Ordnungshüter unterwegs und
überprüften vorrangig die Einhaltung der Anschnallpflicht. Dabei
stellten sie 88 Fahrzeuginsassen fest, die auf den lebensrettenden
Sicherheitsgurt verzichteten und dabei ihr Leben riskierten. 200
Fahrzeugführer waren zu schnell unterwegs. In 284 Fällen erhob die
Polizei Verwarngelder, 44 mal war eine Ordnungswidrigkeitenanzeige
fällig, 2 mal eine Strafanzeige. Bei den Geschwindigkeitsmessungen
lag der "Spitzenreiter" bei 87 km/h, statt der erlaubten 50. Diesen
Raser erwartet jetzt eine Geldstrafe von 160 Euro, aber auch drei
Punkte in Flensburg und ein vierwöchiges Fahrverbot. Die Polizei
ermahnt alle Gurtmuffel: Durch das Anlegen des Sicherheitsgurtes
lassen sich bei 80 % aller Verkehrsunfälle Verletzungen vermindern
oder sogar vermeiden. Fährt ein Pkw mit einer Geschwindigkeit von 40
km/h gegen ein Hindernis, entspricht die Wucht des Aufpralls einem
Sprung vom 5-Meter-Brett in ein leeres Schwimmbecken. Der
Sicherheitsgurt ist Lebensretter Nr. 1!
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Datum: 11.05.2012 - 14:20 Uhr
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