Wedel: Wedelerin sucht Schutz bei der Polizei und wird direkt vor dem Dienstgebäude vom Exmann angefahren - Polizist bei Widerstand verletzt
(ots) - Eine Wedelerin hat am Samstag in Angst vor ihrem
Exmann die Polizeiwache in der Gorch-Fock-Straße aufgesucht. Doch vor
der Wache eskaliert die Situation. Ihr Verfolger fährt frontal in den
Wagen, in dem sich die Schutzbedürftige befindet. Sie bleibt
unverletzt. Die Polizei jedoch muss wegen massiven Widerstands
Pfefferspray gegen den 50-Jährigen einsetzen. Ein Beamter wird
verletzt.
Am Vormittag war die Frau mit einem Bekannten in Angst zur Wache
geeilt. Zuvor hatte ihr Exmann, der sich ihr per Gerichtsbeschluss
nicht mehr nähern darf, den beiden eine Zufahrt von einem Gelände
versperrt. Als sie direkt vor der Wache auf dem Parkstreifen für
Einsatzfahrzeuge hielten, kam ihr Verfolger angefahren und fuhr
frontal in den Wagen hinein. Die Verfolge blieb unverletzt. Als der
Mann nun auf den verriegelten Wagen einschlug und herumschrie, machte
die Frau per Hupe auf die eskalierte Situation aufmerksam. Die
Polizisten hörten die Hupe, liefen nach draußen und sahen die
ineinander verkeilten Fahrzeuge. Der Unfallfahrer ergriff die Flucht.
Die Polizisten rannten hinterher. Mit Mühe gelang es schließlich, den
sich immer wieder losreißenden Mann festzunehmen und zu fesseln.
Nachdem bereits ein Beamter verletzt worden war, war gegen den
Widerständler Pfefferspray zum Einsatz gekommen.
Der Festgenommene kam erst einmal in die Zelle. Die Umstände zum
Tatgeschehen wurden nun geklärt. Der 50-Jährige muss sich nun wegen
des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Widerstand gegen
Vollstreckungsbeamte verantworten. Weil er sich gar nicht hätte
nähern dürfen, ist gegen ihn ein weiteres Strafverfahren wegen
Zuwiderhandlung gegen eine vollstreckbare Anordnung nach dem
Gewaltschutzgesetz eingeleitet.
ots Originaltext: Polizeidirektion Bad Segeberg
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Vom 11.05. -- 13.05.2012" alt=" Pressebericht Polizeikommissariat Salzgitter-BadVom 11.05. -- 13.05.2012">
Datum: 13.05.2012 - 12:43 Uhr
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