Rehkitz bei Mäharbeiten getötet - Vorwürfe gegen Auftraggeber
(ots) - Vorwürfe gegen den Wasserverband Große Aue
erheben die Jagdpächter für den Bereich Stemwede-Westrup (Kreis
Minden-Lübbecke). Der Wasserverband soll Mäharbeiten an den
Böschungen entlang des Großen Dieckflusses sowie der Vorfluter in
Auftrag gegeben haben, obwohl dies bis zum 1. Juli auf Grund der Brut
und Setzzeiten für das heimische Wild untersagt ist. Durch die
Arbeiten wurde ein Rehkitz getötet.
Einer der verantwortlichen Jagdpächter erstattet am Montag Anzeige
bei der Kriminalpolizei in Lübbecke. Seinen Angaben zufolge fand er
am Freitag in einem Graben in Westrup das tote Tier, dessen Beine
durch das scharfe Mähwerk abgetrennt wurden. Das Rehkitz nahm er
anschließend mit nach Hause. Die Polizei ermittelt nun wegen des
Verdachts auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sowie dem
Bundesnaturschutzgesetz.
Rückfragen bitte an:
Polizei Minden-Lübbecke
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Telefon: 0571/8866 1300/-1301
E-Mail: pressestelle.minden(at)polizei.nrw.de
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Datum: 14.05.2012 - 12:23 Uhr
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