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Essen/ Mülheim an der Ruhr:

Betrüger locken wieder verstärkt mit angeblichen Gewinnen und Erbschaften-

Polizei warnt ausdrücklich vor dubiosen Überweisungen

ID: 619777

(ots) - 45130/ 45468 E/ MH- Stadtgebiete:

Auf den großen Gewinn hoffte eine 81-jährige Essenerin aus Huttrop
seit Anfang des Monates (4.Mai)vergeblich. Ein Rechtsanwaltbüro rief
die Seniorin an und teilte ihr erfreut mit, Gewinnerin eines
Glücksspiels geworden zu sein. Zur Auszahlung des großen Geldbetrages
sei es dringend notwendig, einen "kleinen" Geldbetrag (über 1000.-
Euro) zu überweisen. In diesem Fall traf die Seniorin
glücklicherweise auf ein Geldinstitut, deren Mitarbeiter speziell
geschult waren und ihre Kunden bei dubiosen Überweisungen ansprechen
und warnen. Die Polizei wurde eingeschaltet. Schnell war klar, dass
hier erneut wieder professionelle Betrüger am Werk waren. Sie gaukeln
in Telefonaten die schönsten Gewinne vor oder berichten von
vielversprechenden Testamenten, in denen man als Erbe eingesetzt
wurde.

In allen Fällen verfolgen die Täter jedoch nur das Ziel, ihre
Opfer zu Banküberweisungen zu überreden. Oft wird gewünscht, den
Betrag über "Western Union" ins Ausland zu transferieren.

Die Polizei warnt ausdrücklich vor solchen Gewinn versprechenden
Anrufen, die in den letzten Wochen insbesondere ältere Mitbürger
erreichten. In den Telefonaten wirken die Betrüger oft so
überzeugend, dass es selbst Bankangestellten und Polizisten
schwerfällt, den bereits ausgesuchten Opfern von einer Überweisung
abzuraten. Im Zweifel sollen die Angerufenen sich mit ihrem
Geldinstitut oder der Polizei in Verbindung setzen. Dazu kann die
zentrale Rufnummer der Polizei Essen und Mülheim/ Ruhr 0201- 8290
genutzt werden. /Peke




Rückfragen bitte an:
Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr
Pressestelle
Telefon: 0201-829 1065 (außerhalb der Bürodienstzeit 0201-829 7230)
Fax: 0201-829 1069
E-Mail: pressestelle.essen(at)polizei.nrw.de




 


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Datum: 14.05.2012 - 13:26 Uhr
Sprache: Deutsch
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Essen



Kategorie:

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