Sattelzug schwer beschädigt
(ots) - In der Nacht zum Donnerstag gegen 04.15 Uhr kam
es auf der Bundesstraße 213, einige hundert Meter hinter neuen
Ampelkreuzung (Umgehungsstraße) in Fahrtrichtung Lingen zu einem
Verkehrsunfall an dem zwei Sattelzüge beteiligt waren. Möglicherweise
war das der Höhepunkt eines "Elefantenrennens", welches sich die
beiden Lkw-Fahrer geliefert hatten. Von dem Fahrer des schwer
beschädigten Sattelzuges wurde geäußert, dass der Unfall von dem
Fahrer des anderen Fahrzeuges absichtlich verursacht worden sei. Nach
den bisherigen Ermittlungen der Polizei steht fest, dass auf einem
grade verlaufenden Streckenabschnitt der Bundesstraße der Fahrer
eines Sattelzuges sein Fahrzeug bis fast zum Stillstand abgebremste
und der Fahrer des nachfolgenden Fahrzeuges auffuhr. Der Aufprall war
so heftig, dass die auffahrende Zugmaschine vermutlich total
beschädigt wurde. Nach ersten Schätzungen eines Sachverständigen
beläuft sich der Schaden an diesem Fahrzeug auf etwa 100000 Euro. Da
das Fahrzeug bereits mit den modernsten Sicherheitssystemen
ausgerüstet war, wurde der Fahrer glücklicherweise nicht verletzt. Am
Auflieger des anderen Sattelzuges entstand ebenfalls erheblicher
Sachschaden. Der Fahrer dieses Fahrzeuges entfernte sich nach dem
Unfall in Richtung Lingen, nachdem er zunächst kurz angehalten hatte.
"Sein Verhalten muss aufgrund der Tatsache, dass er bei einem
derartigen Unfall davon ausgehen musste, dass der Fahrer des
auffahrenden Fahrzeuges verletzt und möglicherweise in seinem
Führerhaus eingeklemmt war, als äußerst verwerflich bezeichnet
werden", erklärte einer der ermittelnden Beamten. Die Ermittlungen
haben ergeben, dass der Fahrer des verursachenden Fahrzeuges vor dem
Unfall über mehrere Kilometer mit sehr geringem Abstand hinter dem
späteren Unfallbeteiligten gefahren ist. In der Ortschaft Haselünne,
unmittelbar hinter der Hasebrücke, hatte er schließlich einen
Überholvorgang mit sehr hoher Geschwindigkeit durchgeführt. Aufgrund
seines aggressiven Fahrstils hatte der Überholte kurz die Lichthupe
betätigt. Möglicherweise war das der Auslöser dafür, dass er
unmittelbar hinter der Ampelkreuzung die Vollbremsung absichtlich
eingeleitet hat. Der geschädigte Lkw-Fahrer konnte der Polizei einige
Informationen zum flüchtigen Sattelzug geben. Mit diesen
Informationen konnte die Polizei schließlich eine große
niederländische Spedition ausfindig machen. Noch am selben Tage
konnten niederländische Polizeibeamte den beteiligten Auflieger bei
einer Niederlassung der Firma in Oldenzaal feststellen. Der Fahrer
wurde ebenfalls ermittelt, konnte bisher aber noch nicht zu den
Vorfällen angehört werden. Die Beamten der Polizei in Haselünne, die
den Unfallvorgang bearbeiten, bitten Personen die in diesem
Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden. Als Zeuge
wird unter anderem auch ein Autofahrer gesucht, der von dem
geschädigten Lkw beauftragt worden war, dem flüchtigen Sattelzug zu
folgen. Hinweise bitte an die Polizei in Haselünne unter der
Telefonnummer (05961) 955820.
Rückfragen bitte an:
Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim
Achim van Remmerden
Telefon: 0591 / 87-104
E-Mail: pressestelle(at)pi-el.polizei.niedersachsen.de
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- elfjähriger Junge leicht verletzt- PKW-Fahrer soll sich melden -" alt=" Unna - Verkehrsunfall mit Radfahrer- elfjähriger Junge leicht verletzt- PKW-Fahrer soll sich melden -">
Datum: 15.05.2012 - 14:49 Uhr
Sprache: Deutsch
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Haselünne
Kategorie:
Polizeimeldungen
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