Hochfeld: Raubüberfall auf Busfahrer war vorgetäuscht
(ots) - 29-Jähriger hatte Einnahmen verzockt und erfand
bewaffnete Täter
Der Raubüberfall, den ein 29-jähriger Busfahrer am vergangenen
Sonntag (13. Mai, wir berichteten) der Polizei anzeigte, war frei
erfunden. Der Kraftfahrer hatte behauptet, nach der Rückkehr von
einer Bustour auf dem Firmengelände des Unternehmens an der
Paul-Esch-Straße von zwei bewaffneten Maskierten seiner Einnahmen
beraubt worden zu sein. Die Kripo stieß bei ihren Ermittlungen auf
Ungereimtheiten. Schließlich räumte der angeblich Geschädigte ein,
den Raub vorgetäuscht zu haben: Er hatte eine Reisegruppe im
Münsterland abkassiert und noch vor der Rückfahrt die Einnahmen in
einem Kasino verspielt. Um seinem Chef das fehlende Geld zu erklären,
erfand er den Raubüberfall. Jetzt ist er selbst Beschuldigter in
einem Strafverfahren: Die Vortäuschung einer Straftat wird mit bis zu
drei Jahren Freiheitsstrafe geahndet.
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Datum: 16.05.2012 - 15:13 Uhr
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