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28.08.2014

A c h t u n g W i l d w e c h s e l !

Bereits jetzt ist auch aufgrund der
überwiegend erst beginnenden Paarungszeit des Schalenwildes ( Reh-,
Rot-, Dam- und Schwarzwild) mit verstärktem Wildwechsel zu rechnen.
Dies aber nicht nur dort, wo sich entsprechende Verkehrszeichen
(Wildwechsel oder starker Wildwechsel) befinden, sondern in
ländlichen Gebieten überall, sogar innerhalb mancher
Ortsdurchfahrten. Vor allem in den Dämmerungszeiten aber auch
besonders nachts ist mit erhöhtem Wildwechsel zu rechnen
(Wildschweine sind vor allem nachtaktiv). Wildschweine treten in sog.
Rotten (Gruppen) auf, so dass immer mit einer größeren Anzahl
gerechnet werden sollte. Aber auch die übrigen genannten Tierarten
sind selten allein unterwegs. Deshalb sollte man ,wenn ein Tier die
Straße überquert, sofort bremsbereit sein ...und bleiben, denn es
folgen oft weitere. Fahren Sie deshalb, insbesondere dort, wo hoher
Bewuchs durch Bäume, Sträucher, Mais die Straße besäumen, stets
besonders achtsam, denn die Tiere sind mit einem Sprung sofort auf
der Straße, ohne dass Sie sie vorher wahrnehmen können. Weichen Sie,
besonders bei höheren Geschwindigkeiten, niemals aus, sondern bremsen
Sie, während Sie das Lenkrad gerade und fest halten, deutlich ab.
Achten Sie dabei aber auch auf den nachfolgenden Verkehr, bevor Sie
eine Vollbremsung wagen. Bei Kleintieren, wie Marder, Hase, Igel usw.
sollte möglichst nicht gebremst werden, wenn Fahrzeuge folgen. Kommt
es dennoch zu einem Zusammenstoß und das Tier flüchtet, sollten Sie
zeitnah, z.B. über Notruf, die Polizei verständigen und Unfallort und
Fluchtrichtung benennen, damit der zuständige Jäger nachsuchen und
das Tier ggf. von seinen Leiden erlösen kann.Sonst würde es eventuell
qualvoll verenden. Wird das Tier durch den Unfall tetötet, lassen Sie
es nicht auf der Fahrbahn liegen, fahren Sie vorsichtig, unter


Einschalten des Warnblinklichtes, an den Fahrbahnrand, steigen nach
Anlegen der Warnweste aus und ziehen Sie es (möglichst unter
Verwendung von Handschuhen) an den Straßenrand. Nur so verhindern
Sie, dass nachfolgende Fahrzeugführer dem toten Tier ausweichen und
ggf. von der Straße abkommen. Kommen Sie immer gut an. Ihr
Verkehrssicherheitsberater




Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Gifhorn
Presse-/Öffentlichkeitsarbeit
Thomas Reuter
Telefon: + 49 (0)5371 / 980-104
Fax: + 49 (0)5371 / 980-130
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