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03.05.2015

Basislöschzug 6 der Arnsberger Feuerwehr festigt Zusammenarbeit mit gemeinsamer Übung


Bruchhausen/Niedereimer. Am 27. April kommt es gegen 19:10 bei der
Firma Almecon im Niedereimerfeld bei Schweißarbeiten zu einem
Brandausbruch. Geschäftsführer Lorenz Vinke setzt umgehend einen
Notruf ab und informiert die Feuerwehr-Leitstelle in Meschede über
das Geschehene. Diese alarmiert wiederum unverzüglich den
Basislöschzug 6 der Arnsberger Feuerwehr mit den Einheiten aus
Bruchhausen/Niedereimer zur Hilfeleistung. Nach dem Eintreffen der
ersten Kräfte an der Einsatzstelle nimmt der örtliche Einheitenführer
des Löschzuges Bruchhausen, Benjamin Hugo, eine erste Erkundung vor.
Geschäftsführer Vinke hat in der Zwischenzeit die Anwesenheit der
Belegschaft kontrolliert und dabei festgestellt, dass drei
Mitarbeiter aus der Produktion vermisst werden.

Dies war glücklicherweise nur das Szenario einer Übung des
Basislöschzugs, in der die Einheiten ihre Zusammenarbeit weiter
optimierten. Nach der Erkundung leitete der örtliche Einheitenführer,
welcher auch als Einsatzleiter fungierte, umgehend die für die
Menschenrettung erforderlichen Maßnahmen ein. Gleichzeitig wurde das
Alarmstichwort erhöht, und alle Fahrzeuge des Basislöschzugs trafen
nach und nach am Übungsort ein.

Die Besatzung des Löschfahrzeugs aus Niedereimer unterstützte ihre
Bruchhausener Kameraden bei der Menschenrettung und der
Brandbekämpfung. Durch den Brand bei der Firma Almecon und durch
ungünstige Windverhältnisse kam es in der Folge durch Funkenflug bei
der benachbarten Firma Lüttich ebenfalls zu einem Brandausbruch im
Bereich des Dachstuhles. Deshalb entschied der Einsatzleiter, ein
Löschfahrzeug vom Löschzug Bruchhausen für die Brandbekämpfung bei
der Firma Lüttich einzusetzen.

Die Wasserentnahme erfolgte von einem Unterflurhydranten aus und
wurde von der Besatzung des Schlauchwagens 2000 vom Löschzug


Bruchhausen sichergestellt. Damit der öffentliche Straßenverkehr
nicht beeinträchtigt wurde, entschied der Gruppenführer des
Schlauchwagens, Heribert Weber, eine sog. Rohrhochbrücke einzusetzen,
mit deren Hilfe die zur Wasserförderung benötigten Schläuche in
mehreren Metern Höhe über die Straße geführt werden können.

Im Übungsverlauf wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet und bei
dem Sprechfunk an der Einsatzstelle eine Kanaltrennung vorgenommen,
um den Funkverkehr weiterhin geordnet durchführen zu können. Im
Einsatzabschnitt 1 waren die Gruppenführer Markus Schneider aus
Niedereimer und Uwe Hollmann aus Bruchhausen die verantwortlichen
Führungskräfte. Das Leitungs-Team im Einsatzabschnitt 2 bestand aus
den Gruppenführern Heribert Weber und Oliver Reuther aus Bruchhausen.
Um die realen Sichtverhältnisse im Falle eins echten Brandes zu
simulieren, zogen die unter Atemschutz eingesetzten Trupps gelbe
Säcke über ihre Atemschutzmasken und konnten auf diese Weise noch
effektiver das Vorgehen im Innenangriff trainieren.

Nachdem Menschenrettung und Brandbekämpfung erfolgreich
durchgeführt und die Übungsziele erreicht waren, dankte
Basislöschzugführer Dirk Sölken aus Niedereimer, der als
Übungsbeobachter fungierte, Geschäftsführer und Firmeninhaber Lorenz
Vinke für die Bereitstellung des Objektes zu Übungszwecken und für
eine anschließend durchgeführte Werksbesichtigung.

Ein weiterer Dank gilt an dieser Stelle den beiden Wehrmännern
Michael Kaiser von der Löschgruppe Niedereimer und Christoph
Vorderwülbecke vom Löschzug Bruchhausen, die für die Ausarbeitung der
Übung verantwortlich zeichneten.

(Quelle: BI Christoph Vorderwülbecke, Öffentlichkeitsbeauftragter
LZ Bruchhausen)




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Feuerwehr Arnsberg
Peter Krämer
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