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04.10.2015

Arnsberger Feuerwehr erhält zusätzliches Einsatzfahrzeug für den kommunalen Katastrophenschutz


Bundeswehr übereignet der Stadt Arnsberg einen LKW

Arnsberg. Seit einigen Wochen kann sich die Feuerwehr der Stadt
Arnsberg über ein weiteres Einsatzfahrzeug freuen. Der Fuhrpark des
Löschzugs Oeventrop wird durch einen Gerätewagen Logistik ergänzt,
welcher nun im Rahmen einer Feierstunde vom Leiter der Feuerwehr,
Bernd Löhr, an den Leiter des Basislöschzuges 3, Markus Heinemann,
übergeben und somit offiziell in Dienst gestellt wurde. Bei dem
Fahrzeug handelt es sich um einen Mercedes Benz vom Typ Unimog U 1300
L aus Beständen der Bundeswehr. Durch persönliche Kontakte erfuhr die
Arnsberger Feuerwehr von der Möglichkeit, überschüssiges Material
kostenlos aus den Beständen der Bundeswehr für den Katastrophenschutz
zu bekommen. Auf schriftlichen Antrag erhielt die Stadt Arnsberg dann
binnen kurzer Zeit eine positive Rückmeldung seitens der Bundeswehr.

Seit Ende der 1970'er Jahre wurden durch die Bundeswehr rund
18.000 Fahrzeuge des sogenannten "Lkw 2t" beschafft. Dieses, nun bei
der Arnsberger Feuerwehr in Dienst befindliche Fahrzeug, war während
seiner Dienstzeit bei der Bundeswehr als Transporter beim
Stabs-/Fernmeldebataillon 5 im Führungsunterstützungsbataillon 283 in
Lahnstein in Rheinland-Pfalz im Einsatz. Nach der Abholung aus dem
Materiallager in Karlsruhe wurde das Fahrzeug in Arnsberg nun im
bekannten Feuerwehrrot lackiert, die Ladefläche wurde mit einer Plane
ausgestattet und eine Sondersignalanlage verbaut.

Der Gerätewagen wird seitens der Arnsberger Feuerwehr nun
vorrangig als logistische Transportkomponente eingesetzt. Verzurr-
und Fixierpunkte auf dem Pritschenboden sowie die abnehmbaren
Stahlbordwände machen den Unimog flexibel einsetzbar. Darüber hinaus
eignet sich dieses Fahrzeug auch durch seine hohe Bodenfreiheit und
seine große Watfähigkeit besonders für Hochwassereinsätze, um dort


beispielsweise überflutete Straßen befahren zu können. Die äußerst
geländegängige Bauweise erleichtert zukünftig auch die Einsätze bei
stark verschneiten Straßen oder im unwegsamen Gelände der
weitläufigen Waldgebiete der Stadt Arnsberg. So wurde kürzlich bei
einer Übung in Verbindung mit dem Landesbetrieb Wald und Holz der
sogenannte Forstnotruf für Waldarbeiter in Oeventrop getestet. Der
geländegängige Gerätewagen schlug sich hervorragend und konnte seine
Vorteile gegenüber herkömmlichen Feuerwehrfahrzeugen in schwer
zugänglichen Waldgebieten ausspielen.

Die Arnsberger Feuerwehr bedankt sich bei der Bundeswehr für die
zügige und unbürokratische Übereignung des Fahrzeugs. "Die Sicherheit
in unserer Stadt konnte durch die Indienststellung dieses Fahrzeugs
erneut verbessert werden. Eine wohl überlegte Ergänzung für unsere
Feuerwehr, die hiermit für extreme Situationen noch besser
aufgestellt ist. Ich danke allen Beteiligten, die bei der
unkomplizierten Realisierung mitgewirkt haben", so Wehrführer Löhr.

Technische Daten des GW Log 1 Motorleistung: 130 PS Antrieb:
Allrad 4x4 Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h zulässige Gesamtmasse:
7.500 kg Nutzlast: 2.250 kg Watfähigkeit: 1,20 m Bodenfreiheit: 44
cm

(Quelle: StBI Bernd Löhr, Leiter der Feuerwehr)




Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Arnsberg
Peter Krämer
Telefon: 0170/5804175
E-Mail: pressesprecher@feuerwehr-arnsberg.de
www.feuerwehr-arnsberg.de





Firma: Feuerwehr Arnsberg

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Ansprechpartner: FW-AR
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