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21.01.2017

Lebhafter Einsatztag für das Polizeipräsidium Koblenz

Der Kongress der ENF in der Koblenzer
Rhein-Mosel-Halle bescherte der Polizei einen lebhaften Einsatztag.
Insgesamt sorgten etwa 850 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte für
einen ordnungsgemäßen Verlauf der unterschiedlichen Versammlungen am
21.01.17. Gegen 09:00 Uhr kam es zu einer Sitzblocklade im Bereich
der Neustadt / Julius-Wegeler-Straße / Mainzer Straße, die etwa bis
10:30 Uhr andauerte. Bis zum Ende wuchs diese auf ca. 60 Personen an.
Unter Begleitung der Polizei gingen diese Personen dann zur
Kundgebung an den Hauptbahnhof. An der angemeldeten Kundgebung sowie
dem Aufzug "Koblenz bleibt bunt! - Kein Platz für Populismus und
Rechtsextremismus" nahmen nach Einschätzung des Versammlungsleiters
etwa 5.000 Menschen verschiedener Gruppierungen teil. Zu dem
Zeitpunkt, als die Zwischenkundgebung an der Rhein- Mosel-Halle
begann, zog sich der lange Aufzug noch bis zum HBF hin. Während der
Auftaktkundgebung am Hauptbahnhof wurden Bundesminister Siegmar
Gabriel und Staatsminister Roger Lewentz durch Angehörige der Antifa
bedrängt. Kräfte der Polizei und des Personenschutzes gewährleisteten
eine Trennung. Die Folgetermine konnten ungehindert wahrgenommen
werden.

Gegen 14:00 Uhr war die Abschlusskundgebung des Aufzuges beendet.
Die von der DPSG angemeldete Folgeversammlung "Brücken schlagen statt
Mauern bauen" begann zeitgleich. An ihr nahmen ca. 50 Personen bis
15.20 Uhr teil. Auch dieser Aufzug verlief friedlich. Der Kongress
der ENF endete planmäßig gegen 16.00 Uhr. Der Polizeiführer,
Leitender Polizeidirektor Christoph Semmelrogge, stellte gegen
Ein-satzende fest: "Wir blicken auf einen hochkomplexen Einsatz
zurück, der in sehr kurzer Zeit vorbereitet werden musste und dessen
konkrete Ausgestaltung erst unmittelbar vor Einsatzbeginn deutlich
war. Das Ziel der Gewährung und des Schutzes der Versammlungsfreiheit


ist zu jedem Zeitpunkt erreicht worden. Die Belastungen für die
Einsatzkräfte, insbesondere auch durch die Kälte, waren enorm. Wir
können jedoch letztendlich ein positives Fazit ziehen." Die
polizeilichen Einsatzmaßnahmen wurden gegen 17.15 Uhr beendet,
nachdem auch die letzten Teilnehmer des ENF Kongress abgereist waren.
Zum Zeitpunkt der Pressemeldung waren keine Personen in Gewahrsam
genommen worden. Es kam nicht zur Verletzung von Personen und auch zu
keinen Sachbeschädigungen.




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