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09.02.2017

Abschiebehaft nach ZOLL-Kontrolle


Eine Zollkontrolle führte zur Festnahme zweier moldawischer und
eines ecuadorianischen Staatsbürgers auf einer Baustelle in Krefeld.

Bei einer Baustellenkontrolle in einem Mehrfamilienhaus im
Krefelder Zentrum traf die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des
Hauptzollamtes Krefeld neun Arbeitnehmer mit vier verschiedenen
Nationalitäten bei der Arbeit an. Mit Hilfe von Dolmetschern
überprüften die Zöllner den Aufenthalts- und Beschäftigungsstatus der
Arbeitnehmer. Nicht alle konnten einen Pass mit dem notwendigen Visum
und die erforderliche Arbeitserlaubnis vorlegen.

Für einen ecuadorianischen (44) und zwei moldawische Staatsbürger
(24 und 28) verlief die Kontrolle besonders brisant: in
Zusammenarbeit mit der Ordnungsbehörde der Stadt Krefeld wurden gegen
die Moldawier Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen
Aufenthalts eingeleitet. Beide sitzen nach Festnahme derzeit in
Abschiebehaft. Gegen den Ecuadorianer verfügte die Stadt Krefeld nach
Einleitung eines Strafverfahrens die Ausreise wegen illegalen
Aufenthaltes.

Das Hauptzollamt Krefeld ermittelt weiter gegen den Arbeitgeber
der drei Männer wegen des Verdachts auf illegale Beschäftigung.
Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, droht ihm eine empfindliche
Geld- oder sogar Haftstrafe.




Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Krefeld
Pressesprecher
Rainer Wanzke
Telefon: 02157-8959455
E-Mail: presse.hza-krefeld@zoll.bund.de
www.zoll.de

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