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26.12.2017

Wohnungsbrand im Dachgeschoss, mehrere Anrufer


Gegen 09:15 Uhr meldeten mehrere Anrufer der Feuerwehrleitstelle
einen Wohnungsbrand in einer Dachgeschosswohnung. Flammen seien schon
sichtbar. Weitere Anrufer meldeten eine starke Verrauch und
Brandgeruch im gesamten Stadtteil von Essen-Bochold. Beim Eintreffen
der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich der Wohnungsbrand in
voller Ausdehnung in einem zweigeschossigen Mehrfamilienhaus mit
ausgebautem Dachgeschoss. Der Brand in der Dachgeschosswohnung hatte
sich zwischenzeitlich schon auf die Dachkonstruktion ausgebreitet.
Die Bewohner wurden vor Eintreffen der Feuerwehr durch die Polizei in
Sicherheit gebracht. Der Mieter der Wohnung hatte noch Löschversuche
unternommen und sich dabei eine Rauchgasintoxikation zugezogen. Nach
einer Untersuchung durch einen Notarzt konnte der Mieter vor Ort
bleiben und musste keinem Krankenhaus zugeführt werden. Die
Brandbekämpfung wurde über drei Drehleitern durchgeführt. Durch die
massive Brandeinwirkung auf die Dachkonstruktion fielen beim Löschen
brennende Verkleidungs-,Holzteile und Dachpfannen auf die
Einsatzkräfte im Innenangriff. Da die Dachkonstruktion sichtbar an
Tragfähigkeit verlor, wurde der Innenangriff beendet. Das Dach wurde
über die Drehleitern abgedeckt und Brandherde von oben gelöscht. Ein
vom Mieter als vermisst gemeldeter Hund wurde weder im Umkreis der
Einsatzstelle noch im Bereich der Brandwohnung gefunden. Um die
Stabilität des Daches zu beurteilen wurde ein Statiker des THW zur
Einsatzstelle alarmiert. Das Ergebnis der Beurteilung steht noch aus.
Wegen der massiven Rauchausbreitung wurde die Bevölkerung über die
Warnapp NINA darüber informiert Türen und Fenster geschlossen zu
halten. Mit einem Schadstoffmessfahrzeug wurden Messungen in den
betroffenen Bereichen durchgeführt. Diese stellten keine für den
Menschen gefährlichen Messwerte fest, sondern lediglich die gemeldete


Geruchsbelästigung. Während der Löscharbeiten wurden die betroffenen
Bewohner in einem Bus der Ruhrbahn untergebracht und durch einen
Logistikzug der Feuerwehr verpflegt und betreut. Der Brand wurde mit
5 C-Rohren und 18 Atemschutzgeräten bekämpft. Die Feuerwehr war mit 2
Löschzügen, 2 Einsatzleitwagen, 2 Löschfahrzeugen der Kameraden der
FF, 1 NEF, 1 RTW, 1 Atemschutzgerätewagen und einem
Schadstoffmessfahrzeug vor Ort. Die Personalstärke vor Ort belief auf
ca. 45 Einsatzkräfte. Die Nachlöscharbeiten dauert zur Zeit noch an
und werden noch den ganzen Nachmittag in Anspruch nehmen.(OBR)




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Feuerwehr Essen
Oliver Brema
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Fax: 0201 12-37099
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