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14.02.2018

Zoll beschlagnahmt 160 Gramm Kokain und 1080 Gramm Marihuana


Schnee im Waschmittel - Gras im Plastikbeutel

160 Gramm Kokain und 1080 Gramm Marihuana beschlagnahmten
Krefelder Zöllner am Sonntag vorletzter Woche auf der Bundesautobahn
52. Ein 24-jähriger Mann aus Westfalen reiste gegen 10:30 Uhr aus den
Niederlanden ein und versuchte sein Schmuggelgut unentdeckt über die
Grenze nach Deutschland zu bringen. Die Fahrt endete jedoch in der
Nähe der ehemaligen Kaserne Javelin Barracks in Elmpt. Dort
unterzogen die Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege Fahrzeug und
Person einer eingehenden Kontrolle.

Als Reisegrund gab der junge Mann an, Lebensmittel in Holland
eingekauft zu haben. Erst Sonntag früh habe er festgestellt, dass
sein Kühlschrank leer sei und den längeren Weg zu den sonntäglich
geöffneten Geschäften in Kauf genommen.

Eine erste Durchsicht des Kofferraums förderte zunächst
Lebensmittel zu Tage, darunter auch ein Waschmittelkarton. Alles
schien original verpackt zu sein. Die Öffnung des Kartons offenbarte
jedoch neben dem Waschmittel noch ein verbotenes Pulver, 160 Gramm
Kokain. Auch ein schwarzer Plastikbeutel, der sich ebenfalls zwischen
den Lebensmitteln befand, enthielt eine verbotene Fracht, 1080 Gramm
Cannabis.

Die Person konnte noch vor Ort vorläufig festgenommen und ein
Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz
eingeleitet werden.

"Das Rauschgift hätte im Straßenverkauf mehr als 20.000 Euro
erzielt", so Rainer Wanzke, Pressesprecher des Hauptzollamtes Krefeld

Die noch andauernden Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt
Essen.




Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Krefeld
Pressesprecher
Rainer Wanzke
Telefon: 02151-850 288
E-Mail: presse.hza-krefeld@zoll.bund.de
www.zoll.de



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