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16.02.2018

Zehn Unfallfluchten in der Stadt - Kein Kavaliersdelikt

Insgesamt zehn Unfallfluchten hat es am
Donnerstag (15. Februar) im gesamten Stadtgebiet gegeben. Die
Verursacher für drei Unfälle konnten direkt überführt werden. Bei dem
Rest sind jetzt erstmal Ergebnisse der Spurenauswertungen und die
Ermittlungen der Experten der Verkehrskommissariate gefragt.
Angeblich will eine 35-Jährige BMW-Fahrerin von einem Unfall am
Donnerstag (15. Februar) um 15:30 Uhr auf dem Hamborner Altmarkt
nichts bemerkt haben. Eine Zeugin (23) hatte aus ihrem Wagen heraus
beobachtet, wie diese beim Einparken einen anderen abgestellten BMW
rammte. Trotz dass die 23-Jährige sie noch anhupte, fuhr die Frau
einfach weg. Die aufmerksame Zeugin alarmierte die Polizei und
notierte sich das Kennzeichen des flüchtigen Autos. Als die Beamten
dann vor der Tür der Unfallverursacherin standen, gab sie zwar zu, am
Hamborner Altmarkt gewesen zu sein, aber von einem Parkrempler wüßte
sie nichts. "Da ist doch nichts und eh keinen Führerschein" rief der
Begleiter eines Unfallverursachers am Donnerstag (15. Februar) um
14:15 Uhr auf der Horststraße einem Anwohner zu. Dieser hatte den
Männern gesagt, dass er gesehen hat, wie der Nissan-Fahrer einen
geparkten VW touchierte. Er forderte sie auf, doch wenigstens einen
Zettel zu hinterlassen. Das taten die beiden nicht und fuhren mit dem
Auto in Richtung Schulstraße davon. Die alarmierten Polizisten
ermittelten den Halter des flüchtigen Autos. An der Anschrift trafen
sie auf die Ehefrau. Diese wusste nicht wo ihr Mann ist. Eine
Fahrerlaubnis hätte er nicht, daher hat er den Wagen an einen
Bekannten verliehen. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen
wegen der Unfallflucht aufgenommen. Wer Donnerstagfrüh (15. Februar)
um 5:35 Uhr auf der Moerser Straße zwischen Kirch- und Franzstraße in
Rumeln-Kaldenhausen einen Falschfahrer im dunklen PKW beobachtet hat,


wird gebeten, sich beim Verkehrskommissariat 22 unter 0203 280-0 zu
melden. Der Fahrer des Wagens fuhr auf der falschen Spur und rammte
einen entgegenkommenden weißen Fiat Ducato. Während der Fiat-Fahrer
direkt anhielt, fuhr der andere einfach in Richtung Moers davon. Das
flüchtige Auto muss erhebliche Schäden an der linken Fahrzeugseite
haben. Die Polizei Duisburg warnt eindringlich: Unfallflucht ist kein
Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Auch wenn augenscheinlich nur
geringe Schäden entstanden sind, drohen dem Flüchtigen neben einer
Strafe und Regressforderungen der Versicherungen auch Fahrverbote
oder gar der Entzug der Fahrerlaubnis. In besonders schweren Fällen
kann das Gericht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren
verhängen. Es genügt nicht, an dem betroffenen Auto einen Zettel mit
den Personalien zu hinterlassen. Sollte auch nach Wartezeit der
andere Autofahrer nicht zu seinem Wagen zurückkehren, rufen sie die
Polizei. Die Beamten nehmen den Unfall auf und kümmern sich um die
nötigen Benachrichtigungen.




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