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04.05.2018

Geisterradler bitte wenden!


Gütersloh (CK) - Mit einer ungewöhnlichen Aktion "Geisterradler
bitte wenden!" sensibilisiert die Kreispolizeibehörde Gütersloh
erneut gemeinsam mit der Stadt Gütersloh Radfahrer, die auf dem
"falschen" Radweg unterwegs sind.

Das 80 cm x 80 cm große "Geisterradler"-Piktogramm wird mit einer
auffälligen neongelben Sprühfarbe, die bewusst nach einigen Wochen
verblasst, an ausgewählten unfallträchtigen Strecken direkt auf die
Bodenpflasterung aufgesprüht.

Radfahrer werden durch das Piktogramm aufgefordert zu wenden, um
gefährliche Situationen als "Geisterradler" zu vermeiden und die
Anzahl der bei Unfällen verletzten Radler zu senken.

2017 verunglückten im Stadtgebiet Gütersloh 173 Rad- und
Pedelecfahrer. Dies entspricht einem Anteil von ca. 40% bei den
Verletzten. Laut der polizeilichen Verkehrsunfallstatistik nutzen 28
Radfahrer verbotswidrig die Geh- und Radwege. Geisterradler sind
somit an jedem sechsten Verkehrsunfall mit Radfahrern beteiligt. Die
verbotswidrige Nutzung ist eine der Hauptunfallursachen bei
Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Radfahrern.

Die Piktogramme werden an der Brockhäger Straße,
Friedrich-Ebert-Straße, Carl-Bertelsmann-Straße, Neuenkirchener
Straße und Unterführung Lindenstraße.

Die verbotswidrige linksseitige Nutzung der Radwege wird mit einem
Verwarngeld bis zu 20,- Euro geahndet und bei Gefährdungsdelikten und
Unfällen entsprechend erhöht.

Die Nutzung linksseitiger Radwege ist nur gestattet, wenn diese
durch entsprechende Beschilderung ausdrücklich freigegeben sind.

Ihre Polizei im Kreis Gütersloh ist für Sie da - mit Sicherheit!

Bild: Das Piktogramm "Geisterradler bitte wenden" wurde
freundlicherweise vom Medienverband der Evangelischen Kirche
Rheinland zur Verfügung gestellt.



(vlnr): Katharina Pulsfort (Fahrradbeauftragte der Stadt
Gütersloh, Elbekay Aghnima (Bauhof Stadt Gütersloh),
Polizeihauptkommissar Michael Orzel, Maria Rolfes (Stadt Gütersloh,
Leiterin Fachbereich Verkehr) Pascal Benteler (Bauhof Stadt
Gütersloh)




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