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14.05.2018

Heißer Wochenstart für die Feuerwehr Herford - brennender LKW auf der A2 sorgt für kilometerlange Staus


Am Montagmorgen um 5:36 Uhr wurden die hauptamtliche Wachabteilung
und die Löschgruppe Schwarzenmoor zu einem LKW-Brand auf der A2 in
Fahrtrichtung Dortmund alarmiert. Zwischen den Anschlussstellen
Herford-Ost und Herford/Bad Salzuflen bemerkte der litauische Fahrer
eines LKW mit Anhänger Rauch an seinem Fahrzeug und konnte den LKW
auf dem Seitenstreifen abstellen. Er und sein Beifahrer konnten das
Fahrerhaus gerade noch rechtzeitig verlassen, kurze Zeit später stand
das Zugfahrzeug bereits im Vollbrand. Die eintreffenden Einsatzkräfte
gingen mit einem kombinierten Löschangriff mit Schaum und Wasser
unter umluftunabhängigem Atemschutz vor und konnten die Flammen
schnell bekämpfen. Anschließend wurde das Fahrzeug immer wieder mit
der Wärmebildkamera kontrolliert und heiße Bereiche heruntergekühlt.
Geladen hatte der LKW Getränkedosen auf Holzpaletten. Nachdem
Einsatzleiter Maik Balke "Feuer aus!" an die Leitstelle gemeldet
hatte, wurde das in dem zerstörten Fahrzeugtank verbliebene
Diesel-/Löschwassergemisch abgepumpt. Um ca. 8:30 Uhr konnten die
Kameraden der Feuerwehr die Einsatzstelle an die Autobahnmeisterei
übergeben. Mit der Bergung des Fahrzeugs wurde ein Spezialunternehmen
beauftragt. Die Autobahnpolizei sperrte die betroffene Fahrtrichtung
für ca. 2 Stunden komplett ab der Abfahrt Herford-Ost, anschließend
konnte der Verkehr einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeführt
werden. Um ca. 10:30 Uhr musste die hauptamtliche Wachabteilung
erneut zu der Einsatzstelle ausrücken, da weiterer Dieselkraftstoff
abgepumpt werden musste. Zum Abtransport des LKW musste die A2 noch
einmal kurzzeitig voll gesperrt werden, da aufgrund der Gesamtlänge
des Abschleppfahrzeugs und des Havaristen ein Wenden nicht möglich
war. Aufgrund der Sperrung kam es in den frühen Morgenstunden zu
einem Rückstau von bis zu 20 Kilometern Länge, auch die


Ausweichstrecken waren schnell überlastet. Besonders erschreckend
war, dass es auf der Gegenspur während der gesamten Einsatzdauer
wiederholt zu gefährlichen Situationen kam, weil Fahrzeuglenker
teilweise stark abbremsten um zu gaffen oder Aufnahmen mit Ihrem
Smartphone anzufertigen. Der entstandene Sachschaden wird von der
Polizei auf mindestens 100.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr Herford
war mit 24 Einsatzkräften und insgesamt 9 Fahrzeugen vor Ort.




Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Herford
Pressestelle
Christoph Büker
Telefon: 0170/3452110
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