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21.01.2019

++ Polizeiüberprüft Wahrheitsgehalt ++ polizeiliche Maßnahmen, Sondierungen und Grabungsarbeiten nach mysteriösem Hinweis ++ "Cold Case - Katrin Konert" ++ bis dato kein Fund ++


++ "Cold Case - Katrin Konert" ++ polizeiliche Maßnahmen,
Sondierungen und Grabungsarbeiten nach mysteriösem Hinweis ++ Polizei
überprüft Wahrheitsgehalt ++ bis dato kein Fund ++ Maßnahmen und
Ermittlungen dauern an ++

Lüchow-Dannenberg/Bergen (Dumme)/Niedersachen

Mit dem vermutlichen Tötungsdelikt "Katrin Konert" rollt eine
Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion
Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen weiterhin einen der spektakulärsten
Vermisstenfälle im Norddeutschen Raum wieder auf (siehe auch
Pressemitteilung v. 26.10.18). Die neu besetzte Ermittlungsgruppe
(EG) der Kriminalpolizei arbeitet dabei seit Monaten den Fall auch in
Kooperation mit der Operativen Fallanalyse (OFA) des
Landeskriminalamts Niedersachsen auf.

Als Resultat auf die breite Öffentlichkeitsarbeit, den direkten
Bürgergesprächen in/um die mobile Wache in Bergen (Dumme), dem sog.
BKMS-System und den weiteren Umfeldermittlungen sind in den letzten
Wochen und Monaten mehr als 90 Hinweise und Spuren eingegangen, die
bewertet und verfolgt wurden und bzw. werden.

Bereits im Monat Dezember letzten Jahres ging dabei auch über das
sog. BKMS-System ein anonymer Hinweis auf einen möglichen "Ablageort"
des Leichnams von Katrin Konert ein. Ob es sich hierbei um eine
"relevante Spur" oder ob es sich um eine Irreführung durch einen
falschen Hinweis handelt, kann bis dato nicht abschließend bewertet
werden. Aus kriminalistischer Sicht ist jedoch eine Suchmaßnahme
erforderlich.

Durch die Ermittlungsgruppe wurden in diesem Zusammenhang in den
letzten Wochen weitere Maßnahmen geplant, so dass die Ermittler seit
den Morgenstunden des 21.01.19 den betreffenden Bereich zusammen mit
Spezialisten sondierten und auch punktuell Grabungsarbeiten in dem
Gebiet in der Region Bergen (Dumme) durchführten. Die Maßnahmen und


Arbeiten werden am morgigen Tag fortgeführt (siehe auch
Hinweis/Einladung der Medien). Neben Polizeikräften der Technischen
Einsatzeinheit (TEE) Niedersachsen und Polizeihunden unterstützen
insbesondere das THW Berlin, zwei forensische Anthropologen des UKE
Hamburg sowie ein Archäologe des Niedersächsischen Landesamtes für
Denkmalpflege temporär die Arbeit der Ermittlungsgruppe.

Parallel zu den polizeilichen Maßnahmen bittet die
Ermittlungsgruppe den Hinweisgeber auch ggf. abermals anonym über das
BKMS-System Kontakt mit den Ermittlern aufzunehmen.

Die weiteren Ermittlungen im Gesamtkomplex auch losgelöst von dem
mysteriösen Hinweis auf einen möglichen "Ablageort" dauern an.

Hinweis für die Medien:

Für Foto- und Filmaufnahmen der polizeilichen Arbeiten am Suchort
im Bereich Bergen (Dumme) bietet die Polizei den Medien am Di.,
22.01.19 - 10:00 Uhr einen "Vor-Ort-Termin" an. Interessierte
Medienvertreter bitten wir dafür zeitnah Kontakt mit der Pressestelle
- mobil - PHK Kai Richter, Tel. 01520-9348855, aufzunehmen, um
weitere Details abzusprechen.




Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Lüneburg
Pressestelle
Kai Richter
Telefon: 04131/8306-2324 o. Mobil 01520 9348855
E-Mail: pressestelle@pi-lg.polizei.niedersachsen.de
http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdlg/lueneburg/

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