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14.05.2019

Verpuffung löst Großeinsatz der Feuerwehr aus - Gebäudeteile in den Hinterhof gefallen - Eine Person verletzt

Dienstag, 14. Mai 2019, 08:35 Uhr, Rather
Straße, Derendorf

In einem Mehrfamilienhaus auf der Rather Straße kam es aus bislang
ungeklärter Ursache zu einer Verpuffung in einer Wohnung. Hierdurch
stürzten Fassadenteile in den Hinterhof und die Wohnungsmieterin
wurde verletzt.

Gegen 16:51 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf
ein Notruf, dass an einem Wohnhaus ein Balkon eingestürzt sei und
dass eine Person unter den Trümmerteilen vermutet wurde. Aufgrund
dieser Meldung wurden vom Leitstellendisponenten mehrere Einheiten
der Feuerwehr sowie des städtischen Rettungsdienstes zur Rather
Straße entsendet. Die ersten Einsatzkräfte trafen bereits nach zwei
Minuten an der Einsatzstelle ein. Vor Ort konnten herabgefallene
Fassadenteile aus einer Wintergartenwand im Hinterhof festgestellt
werden. Glücklicherweise befand sich unter den herabgefallenen
Fassadenteilen keine Person. In der betroffenen Wohnung im zweiten
Obergeschoss wurde eine durch leichte Verbrennungen verletzte Frau
angetroffen. Die 49-jährige Frau wurde zur Behandlung der
Verletzungen dem Rettungsdienst übergeben, notärztlich versorgt und
anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus
transportiert. Vermutlich durch eine Verpuffung innerhalb der Wohnung
sind die Gebäudeteile in den Hinterhof herabgefallen. Um eine weitere
Einsturzgefahr von Gebäudeteilen auszuschließen, wurde ein
Mitarbeiter vom Bauaufsichtsamt hinzugezogen. Nach der Begutachtung
konnte eine weitere Einsturzgefährdung ausgeschlossen werden und der
betroffene Bereich wurde abgesperrt. Die ersten Einsatzkräfte der
Feuerwehr konnten schon nach 30 Minuten die Einsatzstelle
unverrichteter Dinge verlassen. Im Einsatz waren Einsatzkräfte der
Wachen Münsterstraße, Behrenstraße, Hüttenstraße, Posener Straße und
der städtische Rettungsdienst. Die letzten der rund 40 Einsatzkräfte


kehrten nach gut zwei Stunden zu ihren Wachen zurück. Zur Ermittlung
der Ursache hat die Kriminalpolizei ihre Arbeit aufgenommen. In einer
ersten Schätzung liegt der Sachschaden bei circa 15.000 Euro.




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