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03.09.2019

Vollbrand einer Halle - Komplexe Schadenlage und 2. Großeinsatz der Feuerwehr Bremen



(eng) Wie bereits als Ergänzung in der Pressemitteilung zum Feuer im
Kristallpalast beim Weserpark als Erstmeldung berichtet, kam es am
Abend des gestrigen Montag zu einem weiteren Großeinsatz der
Feuerwehr Bremen, der sich im weiteren Verlauf bis zur aktuellen
Stunde hinzieht.

Bei dieser komplexen Schadenlage kam der Umstand hinzu, dass der
kräftezehrende Einsatz im Weserpark bereits vorangegangen war und
sich nahtlos an diesen anschloss. Dadurch waren Einsatzkräfte der
Feuerwehr Bremen (Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr) sowie
der Werkfeuerwehr Daimler AG Werk Bremen mit einem Sonderfahrzeug
über 12 Stunden ununterbrochen im Einsatz.

Im Einsatzverlauf wurden drei Wenderohre über Drehleitern, zahlreiche
C-und B- Strahlrohre, drei Monitore und eine Vielzahl an Trupps unter
Atemschutz eingesetzt. Des Weiteren musste zur Sicherstellung der
Brandbekämpfung eine umfangreiche Löschwasserversorgung aufgebaut
werden. In der Umgebung um die Einsatzstelle wurden Luft- und
Schadstoffmessungen, die alle negativ waren, durchgeführt sowie
Warnungen über das modulare Warnsystem mit der Anbindung an die NINA
App des BBK von der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle veranlasst.
Angrenzende Gebäude wurden von der Feuerwehr geräumt. Die Personen
wurden in einem Bus der Deutschen Bahn AG betreut.

Auf Grund der zwei unmittelbaren, aufeinanderfolgenden Großeinsätze,
bei denen eine Vielzahl an Atemschutzgeräteträgern eingesetzt wurde,
kam die Atemschutzlogistik der Feuerwehr Bremen an ihre Grenze. Es
wurden hunderte Geräte und Schläuche an den Einsatzstellen
verbraucht.

Eine Kollegin und ein Kollege der Feuerwehr kamen mit leichten
Verletzungen in ein Krankenhaus.

Um 05:29 Uhr erfolgte die Meldung "Feuer aus" vom Einsatzleiter vor
Ort. Die Aufräumarbeiten und abschließenden Maßnahmen dauern zur


Stunde noch an.

Zum Einsatz kamen u.a. der Vertreter im Amt der Feuerwehr Bremen, der
Direktionsdienst, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, der
Einsatzleitdienst, der Fachberater Gefahrgut, Einsatzkräfte aller
Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr und aller Freiwilligen
Feuerwehren aus dem Stadtgebiet, eine Technische Einsatzleitung vor
Ort und Einsatzkräfte des stadtbremischen Rettungsdienstes.
Insgesamt waren 102 Fahrzeuge mit ca. 400 Einsatzkräften an diesem
umfangreichen Einsatz beteiligt.

Zur Schadenshöhe konnte vom Einsatzleiter keine Angabe gemacht
werden.




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Feuerwehr Bremen
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