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31.10.2019

Hauptzollamt Krefeld stellt vermehrt harte Drogen sicher


Über 17 Kilogramm Amphetamin haben die Zöllner aus Krefeld allein in den letzten
zwei Monaten beschlagnahmt

Bereits im September endete die Fahrt eines 51-jährigen Deutschen in
Kaldenkirchen nahe der Autobahn 61 mit seiner Festnahme. Auf dem Weg aus den
Niederlanden versuchte er über fünf Liter flüssiges Amphetamin nach Deutschland
am ZOLL vorbei einzuschmuggeln und wählte dazu eine etwas abgelegene Route nahe
der Autobahn. Der mutmaßliche Schmuggler mit deutschem Ausweis hatte nicht mit
den geschulten Augen der Zöllner gerechnet. So hatte er doch die flüssige Droge,
getarnt in Limonadenflaschen, als Einkauf in eine Plastiktüte hinter seinen
Fahrersitz drapiert, zuvor jedoch bei der Befüllung der Flaschen nicht auf
gleiche Füllhöhen geachtet. Verwundert nahmen die Zöllnern der Kontrolleinheit
Verkehrswege aus Kaldenkirchen jedoch nicht nur die unterschiedlichen Füllstände
zur Kenntnis, sondern auch die sonderbare Einfärbung der Flüssigkeit. Die
Sicherstellung der Drogen war die Folge.

Weitere zwölf Kilogramm Amphetaminpulver hatte ein 29-jähriger Mann aus der Nähe
von Bonn im Auto, als er vom ZOLL in den Abendstunden des 22. Oktober 2019 kurz
hinter der Grenze gestoppt wurde. Seine Reise versuchte der mutmaßliche
Schmuggler mit einem Besuch in Venlo zu erklären. "Ich habe meinen Bekannten
besucht und mich dort drei Tage aufgehalten", so seine erste Einlassung
gegenüber den Zöllnern. Die blieben von der Aussage jedoch völlig unbeeindruckt
und schauten genauer in den Fond des Schmuggelfahrzeugs. Mehrere Tüten mit einem
weißen Pulver war das Ergebnis der Durchsuchung. Ein Drogenschnelltest lieferte
dann noch vor Ort das Ergebnis, Amphetamin.

Die harten Drogen nehmen zu. Über 180.000 Euro Gewinn hätte mit dem Erlös aus
dem Straßenverkauf erzielt werden können, so der Pressesprecher des


Hauptzollamtes Krefeld, Rainer Wanzke.

Nach den noch vor Ort veranlassten vorläufigen Festnahmen führten die Zöllner
beide mutmaßlichen Schmuggler der zuständigen Staatsanwaltschaft vor, die das
Zollfahndungsamt Essen mit den weiteren Ermittlungen beauftragte.

Auf beide Beschuldigte kommen Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das
Betäubungsmittelgesetz und Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren zu.



Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Krefeld
Pressesprecher
Rainer Wanzke
Telefon: 02151-850 10600
Mobil: 0172 - 244 5778
E-Mail: presse.hza-krefeld@zoll.bund.de
www.zoll.de

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Firma: Hauptzollamt Krefeld

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: HZA-KR
Stadt: Krefeld


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