Am Sonntagmorgen gegen 00:36 Uhr gehen zahlreiche Notrufe 
über einen Falschfahrer auf der A 60 ein. Demnach soll dieser von der 
Anschlussstelle Ingelheim-Ost in Richtung Bingen mit sehr hoher Geschwindigkeit 
unterwegs sein. Mehrere Verkehrsteilnehmer müssen dem 37-jährigen Heidesheimer 
auswe ...

22.12.2019

A 60 Falschfahrer mit 180 km/h im Gegenverkehr verursacht Unfall und flüchtet.


Am Sonntagmorgen gegen 00:36 Uhr gehen zahlreiche Notrufe
über einen Falschfahrer auf der A 60 ein. Demnach soll dieser von der
Anschlussstelle Ingelheim-Ost in Richtung Bingen mit sehr hoher Geschwindigkeit
unterwegs sein. Mehrere Verkehrsteilnehmer müssen dem 37-jährigen Heidesheimer
ausweichen. In Höhe der Anschlussstelle Bingen-Ost kommt dem Falschfahrer dann
auf dem linken Fahrstreifen ein 23-Jähriger aus Bad Kreuznach entgegen. Der
23-Jährige muss dem Falschfahrer ausweichen, um eine Kollision zu verhindern und
kollidiert mit einem LKW auf dem rechten Fahrstreifen. Der 23-Jährige verliert
dabei die Kontrolle und schleudert zurück in die Mittelleitplanke.
Schlussendlich kann er sein Fahrzeug auf dem Seitenstreifen zum Stehen bringen.

Der Falschfahrer fährt auf der A 60 als Geisterfahrer weiter und flüchtet von
der Unfallstelle. Eine Streife hiesiger Dienststelle kann das Fahrzeug kurz
hinter der Anschlussstelle Bingen-Ost feststellen und fährt parallel auf der
richtigen Richtungsfahrbahn mit eingeschalteten Sondersignalen mit. Die Streife
fährt dabei parallel mit einer Geschwindigkeit von 180 km/h mit, um an dem
Falschfahrer dran zu bleiben. Der Fahrer wird mehrfach über Lautsprecher zum
Anhalten aufgefordert. Dieser kommt der Aufforderung nicht nach und fährt die A
60 bis zum Kreisverkehr in Gensingen weiter. Dort kollidiert er mit dem
Verkehrskreisel, wo er letztendlich gestoppt werden kann. Der 23-Jährige aus Bad
Kreuznach wird bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt. Zu den Verletzungen ist
momentan noch nichts bekannt. Am Fahrzeug des 23-Jährigen und am Fahrzeug des
Falschfahrers entsteht ein Totalschaden. Schäden am LKW können nicht
festgestellt werden. Dieser hat nach dem Unfall zunächst kurz auf dem
Standstreifen gehalten und sich anschließend ebenfalls unerlaubt entfernt.



Dem 37-Jährigen Heidesheimer wurde eine Blutprobe entnommen und der
Führerschein, sowie das Fahrzeug beschlagnahmt.

Zeugen oder Geschädigte dieses Ereignisses werden gebeten sich mit der Polizei
in Heidesheim unter der 06132-950-0 in Verbindung zu setzen.

Rückfragen bitte an:

Polizeiautobahnstation Heidesheim

Telefon: 06132-950-0
www.polizei.rlp.de/vd.mainz

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