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04.02.2020

Kreiseinsatzleitung der Feuerwehr des Kreises Olpe probt den Ernstfall

Am vergangenen Samstag kamen über 40 Führungskräfte,
Fachberater und Sondereinheiten aus dem gesamten Kreis Olpe von Feuerwehr,
Hilfsorganisation, Leitstelle, Rettungsdienst, Polizei, THW und Bundeswehr im
Kreishaus Olpe zusammen. Bei dieser Übung mussten verschiedenste große
Einsatzlagen abgearbeitet werden. Der stellvertretenden Kreisbrandmeister Thomas
Hengstebeck rief die Kreiseinsatzleitung auf Grund von fiktiven langanhaltenden
Regenfällen und einem angenommenen Stromausfall in der Kreisstadt zusammen. Die
Führungsgruppe setzt sich zusammen aus einem Einsatzleiter, einem Leiter des
Stabs und sechs Sachgebietsleitern. Jeder einzelne besitzen mindestens die
Qualifikation eines Verbandsführers. Unterstützt werden sie durch weitere
Führungskräfte der Feuerwehr aus den sieben Kommunen des Kreises, Fachberatern
des Technischen Hilfswerks, dem Rettungsdienst, der Polizei, der Bundeswehr und
der Leitstelle. Im Verlaufe der Übung wurden immer mehr Einsatzstellen gemeldet.
Durch den Stromausfall im Krankenhaus, der dadurch bedingten Räumung einiger
Stationen, ein zeitgleicher Verkehrsunfall auf der BAB 45 und ein
Chemikalienaustritt bei einem Entsorgungsunternehmen, sowie einigen weiteren
durch den Stromausfall bedingten Einsatzlagen, waren die Aufgabe. Auf Grund des
hohen Personal- und Materialaufwands wurden überörtliche Kräfte von Feuerwehr,
Rettungsdienst und des Technischen Hilfswerk angefordert, um die vielen Einsätze
mit ihren Sonderausstattungen zu unterstützen. In dieser Übung wurden die
Abläufe und Kommunikation innerhalb der Kreiseinsatzleitung, sowie die
Weitergabe von Informationen und Einsatzaufträgen an die jeweiligen Einheiten
simuliert. Durch die wiederholte Zusammenarbeit erfahrener und neu
hinzugekommener Kameraden kann sichergestellt werden, dass im Einsatzfall
genügend fachlich ausgebildete Führungskräfte zur Verfügung stehen. Mit dem


Ablauf und der Durchführung der Übung war der stellvertretende Kreisbrandmeister
Hengstebeck sehr zufrieden und betonte: "Der Kreis Olpe ist im Vergleich mit
anderen Feuerwehren - auch mit Berufsfeuerwehren großer Städte - sehr gut
aufgestellt. Wir haben eine schlagkräftige Mannschaft, mit der wir
anspruchsvolle Einsatzlagen gut bewältigen können." Im Anschluss wurde das neue
Konzept "Stromversorgung" des Landes NRW von der Feuerwehr Hagen vorgestellt. Im
Herbst wird es eine weitere Übung der Kreiseinsatzleitung geben, bei der die
noch in der Beschaffung befindlichen Ausstattungen vorgestellt wird.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Kirchhundem 
Stellv. Pressesprecher
Felix Wurm
Telefon: 0151-52586803
E-Mail: F.Wurm@Feuerwehr-Kirchhundem.de
www.Feuerwehr-Kirchhundem.de

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